Palm Pre vs iPhone: Welches Kundenlächeln ist breiter?

IPhone

Die Messung der Kundenzufriedenheit ist ein wichtiges Instrumentarium des Marketings. Schließlich lassen sich daraus Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung des eigenen Produkts ableiten. Glaubt man einer kürzlich erschienenen Studie, dürfen sich Apples Produkttüftler fleißig auf die eigenen Schultern klopfen und ein einfaches „Weiter so“ von sich geben.

Im Rahmen der Studie, die das Marktforschungsinstitut RBC/IQ Changewave durchführte, wurden in den USA  200 auskunftsfreudige iPhone 3GS Nutzer nach ihren Erfahrungswerten befragt. Die Ergebnisse liegen nun vor und grenzen schon fast an Lobhudelei. Satte 82 Prozent der iPhone-Besitzer zeigen sich danach sehr zufrieden über ihr Smartphone. Beim Konkurrenzprodukt Palm Pre können dies hingegen nur 45 Prozent der User von sich behaupten. Beide Smartphones konnten dabei bei ihrer Kundschaft in den Disziplinen der Benutzbarkeit und der Bedienoberfläche überzeugen. Knapp ein Drittel der iPhone Glaubensgemeinde stellt noch das Alleinstellungsmerkmal von Apple heraus: Anwendungen von unabhängigen Programmierern im Nachhinein zu installieren.

Einen Maluspunkt konnte Apple dann doch für sich verbuchen. Über die Hälfte der Nutzergemeinschaft sind nämlich über den Netzwerbetreiber AT&T unglücklich. Der Palm Pre Partner Sprinter schied dabei deutlich besser ab. Ein Viertel erwähnen den Anbieter sogar positiv.

Ich frage mich dann aber doch, ob 200 Interviewpartner ausreichend für eine valide Datenbasis sind. Zudem sind die Ergebnisse zumindest überraschend vor allem vor dem Hintergrund, dass vermehrt Klagen seitens der Kunden aufkamen. Zum einen lassen sich die Anwendungen nur im App Store laden, zum anderen hatte Apple Google Voice aus seinem Store verbannt.