
Der niederländische Elektronikkonzern Philips hatte bereits Mitte Februar die Zusammenarbeit mit der Filmproduktionsfirma Ridley Scott Associates (RSA) verkündet. Nun sind kleine Filme im Kasten und werden schon ausgestrahlt. Ob es zu einer viralen Marketingkampagne reichen wird?
Die Filmproduktionsfirma RSA wurde von Sir Ridley Scott, dem britischen Starregisseur von Kinoerfolgen wie Alien (1979), Blade Runner (1982) und “Hannibal (2001)” gegründet. In der Kooperation mit Philips wurde das Filmprojekt “Parallel Lines” ins Leben gerufen. Hier wurden Regisseure aus Ridleys Filmschmiede dazu beauftragt, einen innovativen Kurzfilm zu drehen, um die besondere Bild- und Soundqualität der Ambilight-Technologie der Philips Geräte zur Geltung zu bringen. Laut Unternehmensangaben wolle man damit an den Kurzfilm “Carousel” anknüpfen, der zur Produkteinführung des Philips Cinema TV im 21:9-Format entstanden ist.
Für das “Parallel Lines” Filmprojekt hatte der TV-Hersteller ein einheitliches Thema für einen Kurzfilm vorgegeben. Die Ridley-Regisseure wurden darum gebeten, einen Kurzfilm in ihrem Wunsch-Genre zu drehen. Insgesamt wurden 45 Filme eingereicht, von denen sich wiederum fünf durchsetzen konnten. Dabei werden die Genres Action, Drama, Animation, Thriller und Science Fiction vertreten sein. Die einzelnen Beiträge kann man seit heute auf der Philips-Website betrachten. Die Clips werden mit dem Ambiplayer abgespielt. Mit Hilfe dieses Online Mediaplayers können die Effekte der Ambilight-Technik von Philips-Fernsehern offenbar am besten wiedergegeben werden.
Mich würde interessieren wie erfolgreich die Philips-Kampagne am Ende sein wird und ob es zu der gewünschten viralen Verbreitung kommt. Die Idee mit den Kurzfilm-Beiträgen finde ich spannend. Sicher werden dies einige kontrovers sehen und Auftragsarbeiten von vorn herein ablehnen. Bedenken sollte man aber dabei, dass auch die großen Renaissance-Künstler ihre großen Werke nach Auftrag anfertigten.


















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