
„Dafür müssen Sie unsere Seite besuchen, wo Ihnen angeboten wird, eine spezielle Form auszufüllen. Dort müssen Sie Ihre TANS, die Sie noch verwendet haben, eintasten“ In gleichem oder ähnlichem Wortlaut wird täglich unzählige Male versucht mittels Phishing an unser geliebtes Geld zu kommen. IBM hat nun teilweise eine Entwarnung ausgerufen, warnt aber zugleich vor neuen Gefahren.
Der Sicherheitsbericht von IBM diagnostiziert bei den Phishing Mails einen Rückgang auf 0,1 Prozent. Diese Zahl verwundert kaum. Einerseits haben sich nämlich die technischen Abwehrmaßnahmen seitens der Banken in den letzten Jahren deutlich verbessert, so dass die TAN-Systeme aktuell den Angriffen aus dem Netz gewappnet sein sollten. Andererseits scheinen die Sensiblisierungsdebatten seitens der Politik und Medien gefruchtet zu haben, so dass es heutzutage kaum noch jemanden gibt, der oben stehenden Anweisungen Folge leistet. Nach dieser erfreulichen Nachricht, darf die Schlechte natürlich nicht fehlen. Internetbetrug wird natürlich weiterhin betrieben. Statt der Methode des Phishings wird nun verstärkt auf den Einsatz von Trojanern gebaut. Für die Online Banditen bietet die Methode den großen Vorteil, dass beim Datenklau nicht mehr über den Umweg der Email gegangen werden muss. Mit Hilfe dieser Programme schalten sie sich einfach direkt in die Kommunikation zwischen Kunde und Bank ein und greifen die Daten ab, die sie benötigen.
Ein Sicherheitsexperte von IBM trifft es damit auch ganz treffend, wenn er davon spricht, dass es kein sicheres Surfen gebe. Schließlich sind überall im Netz (alleine die Hälfte der privat betriebenen Homepages) verdächtige Links zu finden, die einen auf infektiöse Seiten leiten.


















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