Plazes.com – Wo bist du?

Plazes

Plazes.com heißt der große Web 2.0-Neuzugang. Überschattet wird der ganze Service von der großen Frage “Wo bist du?”, denn Plazes lässt sich als das Twitter mit Googlemaps-Integration bezeichnen. Der Service dürfte sich schnell beschreiben lassen: nach der Registrierung gibt der User seine Adresse an (unheimlich!), inkl. Hausnummer und so weiter. Ist dieser Schritt gemacht, hat man seinen “Plaze” markiert. Ab jetzt kann man fröhlich los-plazen. Die Macher des Services wünschen es sich so:

Du sitzt zuhause und postest deinen “Plaze”. Fährst du zur Arbeit , schreibst du von deinem Handy oder deinem Rechner dort “Ich bin bei der Arbeit!” und markierst deinen Plaze. So können deine Freunde immer sehen, wo du grade steckst und können dir schreiben oder schauen, ob sie in der Nähe sind! Auf diesem Wege lassen sich neue Leute kennenlernen und neue Orte finden.

Posten lässt sich über die Plazes-Software (Mac & Win), oder über das Handy. Letzteres funktioniert durch einfaches Senden einer SMS an den Service mit seiner derzeitigen Adresse.

Für mich ist dieser Service nur ein weiterer Höhepunkt des gläsernen User im Web 2.0 und beinahe etwas gruselig. Schaut es euch trotz allem gerne einmal an:

plazes.com


3 Kommentare

  1. Also mir persönlich geht das definitiv zu weit. Dann kann ich mich ja auch gleich überwachen lassen, dann weiß auch jeder wo ich bin, was ich mache, etc…
    Zum Glück ist so ein “Service” ja eine freiwillige Sache. :)

  2. Ich halte Twitter und Plazes einfach für eine Ausrucksform eines erhöhten selbsdarstellenden Triebes, den ich bei mir in der massiven Form nicht sehe.

  3. [...] Doch was natürlich am meisten reizt sind die Funktionen! Getwittert werden kann über Handy, die Seite oder diverse Programme. Am meisten sagt mir hier Twitterrific für Mac zu, was auch sonst? Manche stellen mir die Frage: “Häh, unnütz! Warum macht man das überhaupt?” und das lässt sich ganz leicht beantworten. Es ist der Grund warum alle Leute auf diesem Planeten twittern, nach einer viertel Stunde ist man absolut abhängig. Sind ein paar Freunde mit von der Partie kann ganz einfach über die aktuellen Projekte bei der Arbeit gewehleidet werden oder gemeinsam zum Feierabend runtergezählt werden. Es ist einfach die andere Art zu chatten, erfrischend und anders. Interessant ist auch das Anpassen des eigenen Profils. Bisher habe ich mich nur nicht getraut etwas an dem netten Design zu verändern. Alles in allem ist Twitter ein witziger Service, der rein gar nichts mit dem “gläsernen im Web2.0″ zu tun hat, denn man offenbahrt nur so viel man auch preisgeben will und kann sich bei der Thematik frei entscheiden und zeigt nicht gleich der ganzen Welt, wo man ist. [...]

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