
Nochmal Google Street View: Das markante Auto mit der montierten Kamera ist gerade in Berlin unterwegs. Als es vor dem Haus der Kulturen parkte, ergriffen Mitglieder der Gruppe “Free Art & Technology” die Gelegenheit beim Schopf und verwanzten es mit einem GPS-Sender.
Mit diesem kleinen Hack wird Google mit den eigenen Waffen geschlagen: Seither kann der Standort des Autos im Web verfolgt werden – natürlich mit Google Maps. Die Leute von F.A.T. nutzten die gewonnen Daten auch gleich für einen kreativen Protest gegen den Datenkraken: Sie passten das Fahrzeug ab, um vor den Kameras die Hosen herunterzulassen. Ich bin gespannt, ob die Bilder später wirklich in Street View zu sehen sein werden.
Google Street Car In Berlin from Evan Roth on Vimeo.
Seit Google nicht nur in der Provinz fotografiert, sondern auch in der Hauptstadt, wird die Politik auch auf Bundesebene aufmerksam: Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) will gegen Google vorgehen und derartige Straßenaufnahmen genehmigungspflichtig machen.
Unterdessen ist noch immer nicht klar, ob es sich bei der Ergänzung von Google Street View mit “Store Views” , um einen Fake handelt oder nicht. Damit soll man Innenräume von Läden und Geschäften virtuell betreten können. Mashable will Indizien dafür haben, dass Google tatsächlich mit dem Gedanken an Store Views spielt.
Update: Der britische Guardian meldet, dass laut Google alles nur ein Fake war.




One Response to “Protestaktion: Hosen runter für Google (Update)”
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[...] schade: Die ganze Geschichte, dass eine Hacker-Gruppe das Google Streetcar mit einem GPS-Sender versehen und verfolgt habe war laut Google ein Fake, meldet der britische [...]