Die Mozilla Foundation hat ja bekannterweise die Entwicklung der Mozilla Suite zu Gunsten der schlanken, separaten Anwendungen Firefox und auch Thunderbird eingestellt. Nun hat sich endlich eine kleine Gruppierung außerhalb dieser Foundation zur Weiterentwicklung unter neuem Namen entschieden. SeaMonkey 2.0 erscheint nun in der ersten Alphaversionen und verspricht zahlreiche Neuerungen. Die Suite bestehet aus Web-Browser, E-Mail-Client, IRC-Client und auch Website-Editor.
Verbesserungen und Neuerungen
Mit SeaMonkey 2.0 kommen Verbesserungen in die Browser-Suite, die Firefox-Anwender schon lange gewöhnt sind. Mit einer aktuellen Rederingengine kann der Nachfolger der Mozilla-Suite jetzt wieder mit modernen Browsern mithalten: Der Acid2-Test wird bestanden und auch der anspruchsvolle Acid3-Test soll größtenteils durchlaufen. Das ist ein Indikator für eine gute Darstellungsqualität, hat sich doch die Renderingengine Gecko seit der letzten großen SeaMonkey-Veröffentlichung deutlich verbessert.
Diese Version bringt darüberhinaus zahlreiche neue Funktionen, unter anderem den lange erwarteten Add-On-Manager (wie ihn Firefox verwendet), Verminderungen im Speicherbedarf und Geschwindigkeitsverbesserungen, sowie einige signifikante Verbesserungen in der Darstellung von Webseiten und Unterstützung von Standards.
Zu den weiteren Neuerungen zählen der aus Firefox bekannte Erweiterungsmanager, Anbindung an das Mac OS X-Adressbuch, Import von Accounts aus Apple Mail, eine Zoom-Funktion für den Browser, eine verfeinerte Benutzeroberfläche und umfangreiche Verbesserungen im Mail-Client. Da es sich um eine Alphaversion handelt, hat SeaMonkey 2.0 natürlich noch zahlreiche Fehler. Es ist also Vorsicht geboten und ein gutes Backup sollte vorhanden sein. Ein Backup macht SeaMonkey sogar selbst. Das alte Profilsystem aus Netscape-Zeiten wird abgeschafft.
SeaMonkey 2.0 Alpha steht für Windows, MacOS X und Linux als Download bereit

















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