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SEOs sagen Adieu Google PageRank

PageRank

Der PageRank wurde seinerzeit an der Stanford University von Google Mitbegründer und Namensvetter Larry Page aus der Taufe gehoben. Der Algorithmus stellt einen Indikator für die Wertigkeit einer Website dar. SEO-Spezis empfehlen nun aber auf den PageRank zu pfeifen.

Weitläufig wird der PageRank als das zentrale Element von Googles Suchalgorithmus angesehen. Vereinfacht dargestellt bekommen diejenigen Seiten einen hohen PageRank zugewiesen, auf die eine hohe Anzahl an Links verweisen. Dabei ist dieser Effekt umso höher einzustufen, je stärker die verweisende Seite ist. Also wie viele Links diese Seite bereits auf sich gezogen hat. Bei der Darstellung der Google-Suchabfragen sollen so Links zu wichtigeren Websiten in der Ergebnisliste weiter oben platziert werden. Der einfache Hintergedanke beim PageRank lautet: Wer häufig verlinkt wird, hat offensichtlich etwas Wichtiges bzw. einen Mehrwert für seine Leserschaft zu bieten und sollte daher auch populärer platziert werden.

Das Ranking bewegt sich zwischen 1-10 und ist für jedermann einsehbar. Ausreichend ist hierzu beispielsweise die Installation der Google Toolbar. Die Skala kann jedermann verstehen, daher schreiben gerade die Möchtegern-SEOs dem PageRank eine große Bedeutung zu. Ob eine Seite in den vorderen Suchergebnissen gelistet wird, ist aber auch von weiteren Faktoren abhängig. Hier spielt nämlich unter anderem eine Rolle, welcher Text verlinkt wurde bzw. welcher Content sich auf der Seite befindet sowie welcher Name, welche URL und welches Alter die Website zieren.

Abschließend kann man daher festhalten, dass man auch bei einem hohen PageRank nicht aus dem Häuschen sein sollte. Schließlich ist damit noch nicht gesagt, dass man mit einem Keyword gleich unter den ersten Suchergebnissen wiederzufinden ist. Eine Korrelation nach der Art “hoher PageRank gleich Platzierung unter den Top-Suchergebnissen” ist genauso abwegig wie die Behauptung, eine hohe Anzahl an Megapixeln bei einer Fotokamera sei ausschließlich verantwortlich für qualitativ hochwertige Bilder. Wie so oft im Leben ist vieles nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick scheint, sodass differenzierter betrachtet werden muss…

2 Responses to “SEOs sagen Adieu Google PageRank”

  1. SantaCruze sagt:

    Ich habe auch langsam keine Lust mehr auf den PageRank. Ich hoffe wirklich das Google sich davon mal verabschiedet und dann diese Auf- und Abwerterei sein lässt, dann gehts auch im Marketing mal wieder mehr ab, weil man sich nicht mehr nur auf den PageRank beruht, sondern was viel wichtiger ist, auf das wirkliche Ranking einer Website.

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