Social Networking. Gefahr oder Segen?

Wenn ich mich in meinem Freundes -und Bekanntenkreis umschaue, so gehören diejenigen ohne Mitgliedschaft bei zumindest einer Social Networking Plattform schon zu den abslouten Outsidern. Online Netzwerken ist defintiv angesagt. Allein Facebook hat es innerhalb von 5 Jahren auf 250 Millionen Mitglieder gebracht.

Eine neue Studie zeigt dabei, dass den Anwendern die Gefahren zwar bewusst, im Grunde aber auch egal sind.

Die Umfrage wurde von den Marketing Experten von CMO Council und dem Antivirushersteller AVG online durchgeführt. 250 Internet Surfer haben sich „geopfert“ und bereitwillig über ihr Netz-Verhalten berichtet. Ein Großteil der Befragten (87 %) gab an, Teil einer Community zu sein. Negative Erfahrungen mit dem Netz konnten dabei in den Formen Identitätsklau (20 %), Malware  (47 %) und Phishing – Angriffen (55 %) gesammelt werden.

Trotz dieser teilweise negativen Erfahrungen zeigen die User von Social Networking Plattformen wenig Scheu. So nimmt ein Fünftel Kontaktanfragen von Unbekannten an, 26 % tauschen regelmäßig Dateien mit den Mitgliedern auf ihren Plattformen aus und zugesendete Links werden sogar von 64 % angeklickt. Ziemlich faul zeigen sich die User bei ihren getroffenen Sicherheitsvorkehrungen. Knapp zwei Drittel der User ändert bspw. so gut wie nie ihre Passwörter. Ähnlich (57 % ) liegt der Fall bei den Einstellungen der Privatssphäre.

Meiner Meinung ist es nicht besonders erstaunlich, wenn man zugesendete Links von Freunden anklickt oder Daten austauscht. Dafür sind doch diese Plattformen geschaffen? Schade ist jedoch, dass Passwörter kaum gewechselt werden und die Profile nicht auf privat gestellt werden. Wir haben bereits berichtet, dass nicht nur potentielle Arbeitgeber vermehrt nach Daten im Netz Ausschau halten.


1 Kommentar

  1. In den Social Networks liegen viele Gefahren versteckt. Gerade jüngeren Internet-Usern sind sich darüber oftmals nicht bewusst. Das Internet ist eine tolle Sache – keine Frage – eine tolle Möglichkeit schnell an Informationen zu gelangen und neue Kontakte zu knüpfen. Doch welche Informationen User im Internet über sich preis geben, sollte wohl bedacht sein. Viele potentielle Arbeitgeber, „googeln“ die Namen von Bewerben noch bevor diese zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Tauchen dabei peinlich Partyfotos oder zweideutige Kommentare auf, führt dies häufig zum Ausschluss des Bewerbers.

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