Sonos Play:1 im Test: Der perfekte Einstieg in die Welt der Multi-Room-Systeme

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Ich kam bereit vor über zwei Jahren das erste Mal mit dem Multi-Room-System Sonos in Kontakt, nur dass dieses damals noch deutlich unbekannter war, als heute. Egal ob Sonos Play:3, Sonos SUB, oder Sonos Playbar – wir haben uns hier in den vergangenen Monaten fast das gesamte Sortiment des kabellosen Lautsprechersystems angeschaut. Mit dem brandneuen Sonos Play:1 kommt nun ein erschwingliches Einsteigermodell dazu.

Technische Spezifikationen (Kurzversion):

  • zwei digitale Verstärker der Klasse D
  • ein Hochtöner
  • ein Mitteltöner
  • SonosNet, ein sichereres, drahtloses Peer-to-Peer-Netz mit AES-Verschlüsselung (Sonos Bridge muss vorhanden sein)
  • 10/100 Mbps Ethernet port
  • Tasten: Lautstärkeregler und Play/Pause
  • Gewicht: 1,85 kg

Wer das gesamte Produktdatenblatt einsehen möchte, wo auch die unzähligen unterstützten Formate und Dienste aufgelistet sind, wird hier fündig.

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Sonos – Was ist das eigentlich?

Sonos Playbar – 699 Euro, Sonos SUB – 699 Euro, Sonos Play:5 – 399 Euro, Sonos Play:3 – 299 €. Wer den Online-Shop von Sonos betritt, stellt schnell fest, dass es sich hier um Premium-Produkte handelt – und das macht sich neben der Klangqualität und Verarbeitung der Geräte natürlich auch im Preis bemerkbar. Aber was macht Sonos eigentlich so besonders?

Vereinfacht gesprochen, stellt man sich mit Sonos ein Multi-Room-Lautsprechersystem in die eigenen vier Wände, das quasi beliebig erweiterbar ist. Man kann beispielsweise mit einem Play:3 beginnen, und diesen später um einen SUB und eine Playbar erweitern. Die Einbindung ins bestehende System erfordert dabei in der Regel nur einen Tastendruck. Dank der Sonos Bridge müssen die verschiedenen Komponenten nur an eine Steckdose angeschlossen werden, alles andere läuft über das SonosNet – also über ein bestehendes W-LAN-Netzwerk.

Den einzelnen Lautsprechern kann man dann unterschiedliche Räume (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Terrasse, Badezimmer) zuweisen und sie so separat ansteuern: Während im Wohnzimmer Klassik läuft, kann im Schlafzimmer ein Hörbuch aus den Boxen schallen und auf der Terrasse Hip Hop die Nachbarn in den Wahnsinn treiben. Gesteuert wird alles zentral über die für Android und iOS erhältliche Sonos-App – mit der man natürlich auch zwei Lautsprecher zu einem Stereopaar verbinden kann.

Der Clou: Mit Sonos lassen sich MP3s aus iTunes oder von einem NAS abspielen, zahlreiche Internetradiosender und Dienste wie Rdio oder Spotfiy streamen, Hörbücher von Audible wiedergeben, und vieles, vieles mehr. Einzige Voraussetzung ist ein funktionierendes Netzwerk.

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Erschwingliches Einsteigermodell: Sonos Play:1

Mit dem brandneuen Play:1 bringt Sonos einen Multi-Room-Lautsprecher auf den Markt, dessen Preis von 199 Euro auch auf Neulinge in diesem Bereich nicht ganz so abschreckend wirkt, wie der der anderen Sonos-Komponenten. Zudem legt Sonos in einer Bundle-Aktion eine Bridge kostenlos bei, so dass man von Anfang an den vollen Sonos-Komfort genießen kann. Ein sehr gutes Angebot, wie ich finde.

Die Sonos Play:1-Lautsprecher sind gewohnt hochwertig verarbeitet, machen optisch so einiges her und lassen sich aufgrund ihrer geringen Größe überall in der Wohnung positionieren. In kleineren Räumen (Bad, Küche, Büro), in denen man Musik wohl ohnehin eher nebenher laufen lässt, reichen die Lautstärke und Klangqualität der Play:1-Boxen meiner Meinung nach völlig aus – und selbst in größeren Räumen macht das Einsteigermodell noch eine gute Figur.

SONOS PLAY:1 von innen

Es hängt – wie immer – sehr viel von den eigenen Ansprüchen ab: Wer nur ab und an Musik streamen möchte, der kann den Play:1 auch bedenkenlos für den Einsatz im Wohnzimmer oder auf der Terrasse kaufen. Wer hingegen auf jedes noch so kleine Klangdetail und das auch bei hoher Lautstärke in großen Räumen Wert legt, sollte dann doch lieber zum Play:3, Play:5 oder der Playbar greifen. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich das Sonos-Sortiment vor dem Kauf im Fachhandel etwas genauer anzuschauen.

 

Frank Feil

Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

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Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

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  5. Ich bin mittlerweile seit einigen Jahren absoluter Fan von Sonosprodukten, was nicht nur an der Highend-Verarbeitung und des atemberaubenden Klangs liegt, sondern auch am überzeugenden Support. Sowohl funktionelle, als auch rein technische Anfragen wurden mir stets beantwortet!
    Wer Nachhaltigkeit in Hinsicht auf Audioprodukte verlangt, der greift zu Sonos!

    Gruß,
    Felix

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