
Für einige ist dies sicher die letzte Chance noch einen Studienplatz zu ergattern: Die neue Studienplatzbörse von der Hochschulrektorenkonferenz. Schrecklich bürokratisches Wort, ich weiß, aber geht nicht anders. Ist ja auch eine hochoffizielle Sache, was da am 1. September startete.
Doch der Start verlief alles Andere als glatt! Heute ist der 2. September und als ich munter die neue Suchmaschine für Studienwillige testen wollte, da ging gar nichts. Ständig bekam ich diese oben angezeigte Errormeldung. Erste Vermutung, die sich auch bestätigte, liegt natürlich darin, dass es zu viele Zugriffe gibt. Doch es werden auch Meldungen laut, die sagen, dass es zusätzlich erste Hackerangriffe gab. Wollen Studenten sich ihre Plätze jetzt erhacken? Bis vor kurzem haben sie sich noch rechtskräftig eingeklagt, wenn sie keinen Platz bekommen haben. Mit der Begründung, dass jedem ein Studiumsplatz seiner Wahl zusteht. Jetzt werden die Plätze eben gehackt.
Zumindest liegt das System gerade immer noch oder wieder lahm. Schade – denn der Sinn, der dahinter steht ist eigentlich gut. Über diese Webseite kann man über verschiedene Suchkriterien herausfinden, ob noch ein passender Studienplatz zu vergeben ist. Die Parameter sind Studiengang, Studientyp, Zulassungsart, Bundesland, und vieles mehr. Wenn man über das erste Auswahlverfahren keinen Platz bekommen hat, aber unbedingt anfangen möchte, macht diese Seite echt Sinn. Bewerben muss man sich trotzdem bei der jeweiligen Hochschule.
Laut Angaben der Webseite gibt es 8944 offene Studienplätze. Außerdem sind in der Datei 5099 weiterführende freie Plätze für ein Studium, denn danach kann man auch suchen. Es machen 363 Hochschulen in 166 Orten mit – immerhin. Ganz fertig ist die Suchmaschine noch nicht, wie ein Bericht auf Heise im Juli meldete. Es ist erst einmal das Übergangsmodell. Kunst- und Musikhochschulen haben eh ein sehr praktisch orientiertes Aufnahmeverfahren, die können schlecht über die Maschine erfasst werden. Die Börse schließt im Laufe des Semesters, wenn keine Restplätze mehr zu vergeben sind. Zum nächsten Semester öffnet sie dann wieder ihre Webseitentüren. Alle Studienwilligen haben also hier noch die Chance einen passenden Platz zu finden. Nach diesem, etwas holperigen Start, funktioniert sicher bald alles einwandfrei auf der Studienbörse.


















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