
Was für Eigentümer Marcus Riecke »Business as Usual« ist, alarmiert Datenschützer und Politiker. Diese raten dazu, aus dem Portal auszutreten.
Anfang 2008 soll das beliebte Portal studiVZ fühlbar mehr Geld für seine Betreiber in die Kassen spülen. Daten sollen verkauft werden, um zielgerichtete »Spam-Mails« verschicken zu können. Hier geht es nicht nur um Namen und Geburtstage, sondern (sofern angegeben) auch um Musikgeschmäcker, Hobbys, Interessen etc!
Ab dem 20. Dezember 2007 haben alle Nutzer zwei Wochen Zeit, den neuen AGB und Datenschutzregelungen zuzustimmen. Dazu werden alle Nutzer nach ihrem Log-In auf studiVZ bis zum 9. Januar 2008 um ihre Zustimmung gebeten. Um den neuen AGB und Datenschutzregelungen zuzustimmen, reicht ein Klick in die beiden dafür vorgesehenen Auswahlkästchen und auf den Bestätigungsbutton.
Sollte man (verständlicherweise) den neuen AGBs nicht zustimmen, ist eine Mitgliedschaft nicht länger möglich, der Email-Briefkasten jedoch ein Stück weit sauberer.
Ich habe mich einmal schlau gemacht: Der Kaufpreis des Portals, bezahlt durch den Holtzbrinck-Verlag, lag Anfang 2007 bei angeblich 85.000.000€. Ein Adressen-Verkauf im Internet erzielt eine Menge Geld. Bei dieser Zielgruppe handelt es sich um ca. 80€ pro 1000 Datensätze – und dies geschieht meist einmal wöchentlich (oder öfter) mit mehreren Millionen Adressen. Somit ein lukratives Geschäft.
Hier ein kurzer Ausschnitt aus den FAQ zu den neuen AGBs:
Muss ich als Nutzer befürchten, künftig mit Werbung überflutet zu werden?
Nein. Mit den neuen AGB schaffen wir lediglich die Voraussetzung für aktuelle Werbeformen, die auf anderen Websites und Plattformen bereits zum Standard gehören. Nur so können wir studiVZ auch zukünftig kostenfrei anbieten.






![iCloud: MobileMe trifft Dropbox & iTunes [WWDC 2011]](http://www.stereopoly.de/wp-content/uploads/2011/06/iCloud1-150x82.jpg)
![Facebook für iPad und Project Spartan kommen nächste Woche [Gerücht]](http://www.stereopoly.de/wp-content/uploads/2011/06/Facebook-150x82.jpg)









[...] weiterlesen auf stereopoly.de [...]
Was bin ich froh dort schon vor anderthalb Jahren ausgestiegen zu sein.
ihr solltet vielleicht auch dazu schreiben, dass man einstellen kann, ob man werbemails und nachrichten erhalten möchte oder nicht.
es lässt sich außerdem auch einstellen, ob personalisierte werbung geschaltet werden darf.
und gebt doch bitte mal die quelle der datenschützer und politiker an, die expliziert raten, sich von der seite abzumelden. würde mich sehr interessieren!
Zitat aus Email :
Auf diese Ankündigung hin haben sich bereits viele von Euch gemeldet und
uns damit ein wertvolles Feedback gegeben. Dafür möchten wir uns
bedanken und noch einmal auf drei zentrale Punkte eingehen:
1. studiVZ hat noch nie Nutzerdaten an Dritte verkauft und wird dies
auch niemals tun.
2. Wir haben beschlossen, die SMS- und Instant-Messenger-Werbung aus den
Datenschutzerklärungen herauszunehmen. Diese Form der Werbung wird es
damit bei studiVZ auch zukünftig nicht geben.
3. Wer bis zum 9. Januar 2008 nicht die Gelegenheit hatte, den neuen AGB
und Datenschutzerklärungen zuzustimmen, braucht sich keine Sorgen zu
machen, dass sein Profil danach sofort gelöscht wird. Bis zum 31. März
2008 bleiben eure Profile für alle anderen Mitglieder sichtbar und wir
informieren euch weiterhin per Email über z.B. Freundschaftseinladungen.
Unabhängig von der Zustimmung zur Einführung der neuen AGB, könnt ihr
eure Profile im Übrigen jederzeit löschen, wenn ihr euch aus studiVZ
exmatrikulieren wollt. Dann werden eure Daten sofort gelöscht und damit
nicht weiter gespeichert.
Wir hoffen, dass wir etwaige Missverständnisse aus dem Weg geräumt
haben, wünschen euch weiterhin viel Spaß bei studiVZ und danken euch für
euer Verständnis.
Euer studiVZ Team.
“
Angemerkt sei, dass ab 2008 der deutsche Geheimdienst fast wie in alten Stasi Zeiten uns alle mithören und mitlesen wird. Warum sich also hier Politiker und andere aufregen ist mir unklar …
Aber ich bin DAGEGEN!
Anbei ein pdf-Dokument, mit dem man bei der Verfassungsbeschwerde gegen die Vorratsdatenspeicherung aller TK-Medien (Handy, Internet, Telefon, Internettelefonie) “teilnehmen” bzw. “mitmachen” kann.
Macht Euch selbst ein Bild, Webseite:
http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/51/70/
Information über die Kanzlei und als Beleg dafür, das es nichts kostet:
http://www.starostik.de/VB/vorratsdatenspeicherung.shtml
[...] mal die Besten: Werbetralaum StudiVZ StudiVZ kann ab 2008 eure Daten verkaufen StudiVZ will Benutzerdaten verkaufen StudiVZ mit neuen AGB StudiVZ und deine Daten Die [...]
Goodbye StudiVZ…
Als das StudiVZ im Herbst 2005 gegründet wurde, war die Idee dahinter eben so einfach wie genial. Es sollte eine Plattform nur für Studenten geschaffen werden, auf der man sich über seine Vorlesungen austauschen und seine Freunde im Blick behalten …
Ich halte das für eine riesengroße Schweinerei. Ich hab zwar mittlerweile mein Passwort für das Portal vergessen (lol) und benutze es auch nicht, dennoch bin ich dagegen.
Aber wie schon vor mir erwähnt wurde, geht mit der Vorratsdatenspeicherung sowieso ein großer Teil unserer Privatsphäre verloren.
[...] stereopoly) Teilen und vergnügen: Diese Icons linken zu Social-Bookmarking-Seiten, wo Blog-Leser ihre [...]
Wer kann mir sagen was ich genau unter 7. in der neuen datenschutzerklärung zu verstehen haben? von wegen daten an aufsichtsbehörden weitergeben und so…sind wir hier bei der Stasi?
[...] Inzwischen hat Google konkretisiert, dass etwa zwei Prozent aller Daten, die der User über die Omnibox direkt an Google schickt, tatsächlich dauerhaft gespeichert werden – was auch IP-Adressen miteinschließt. Diese Informationen können schließlich verwendet werden, um ein zielgerichtetes Werbeprofil für jeden einzelnen User zu erstellen. Da war doch mal etwas Ähnliches? [...]
Gelten die Regeln auch für das schülerVZ, da dort eine ähnliche Anfrage nicht stattfand. Aber komisch, dass ich seit ein paar Wochen komische Spammails bekomme. Wobei ich hier sofort dazu sagen möchte, dass ich mir nicht sicher bin ob diese durch den Verkauf der Daten seitens Holtzbrinck Verlag zustande kommen.