
»Wir haben uns von all denen Nutzern, die unsere AGB akzeptiert haben, bestätigen lassen, dass wir bei Ermittlungsersuchen der Strafverfolgungsbehörden Nutzerdaten weitergeben dürfen.«
Marcus Riecke, CEO studiVZ
Dass Kripo und LKA regelmäßiger Gast der Datenbanken von studiVZ sind, bestätigte CEO Marcus Riecke heute in einem Interview der Berliner Morgenpost. Mehr als einmal täglich wird nach potentiellen »Bösewichten« Ausschau gehalten. Laut Telemediengesetz ist StudiVZ zwar dazu verpflichtet, mit den Behörden zusammenzuarbeiten, doch die Grundangabe staatlicher Seits klingt eher fadenscheinig:
»Jugendschutz, Beleidigung, Volksverhetzung und Verletzungen von Persönlichkeitsrechten sind Grund für die meisten Anfragen.«
Der offizielle stereopoly-Tipp, um bösen Überraschungen aus dem Weg zu gehen: Gebt bloß nicht an, ihr seid Physik- oder Chemie-Student im weiterführenden Semester. Nachher werdet ihr noch als potentieller Terror-Gegner gehandelt!


















haben “wir” es nicht schon immer geahnt
lest doch mal bitte die stellungnahme von studivz und geht vll auch nachträglich daruf ein….
Hey Niklas, alter Fuchs! Ich muss gestehen, dass ich mir die Stellungnahme natürlich zuvor durchgelesen habe, wir sind ja schließlich ein vertrauensvolles Medium
Und sollten wir von der gleichen sprechen (http://www.studivz.net/Newsroom/Detail/b8d8142064e7f711), so sehe ich keinen Grund zur Abänderung meines Artikels.
Das ist meine Meinung und mein Daraufeingehen. Siehst du es anders?
Also ich finde das der Klartext wirklich doch ein wenig mehr sagt, das was dort steht ist überall so, wenn ich in einem Chatraum jemanden bedrohe oder ihn beschimpfe kann das auch rechtliche Folgen haben.
”
Dass wir Bilder und Daten an die Polizei geben, weil Ihr Euch darauf ein gemütliches Tütchen ansteckt, ist komplett erfunden und gelogen.
So etwas tun wir nicht
”
Das immer gegen studiVZ gehetzt wird versteh ich nicht, es ist dort nichts anders als überall anders auch.
ich finde den Hinweis auf diese Vorgehensweise von studiVZ von Magazinen wie diesem hier sehr gerecht, denn fakt ist: würde dies nicht in der Presse publiziert, würde studiVZ nicht selbst drüber Aufklären und die geschätzten 98%, die die AGB nicht gelesen haben, wären unwissend.
Dass die Staatsanwaltschaft oder welche staatliche Gewalt auch sonst das Recht hat und dies auch woanders stetig macht, ist klar. StudiVZ steht einfach auf Grund ihrer Größe im Fokus der Öffentlichkeit und wenn dann doch Benutzer des Konsums von Drogen wg einer solchen “Durchsuchung” bezichtigt werden, dann finde ich dies berichtenswert. Dazu hat sich meiner Meinung nach das Portal in ihrem Klartext auch nicht ausreichend Stellung bezogen, es nur selbst als “doof” empfunden..
Hm, Studiengang Luft- und Raumfahrttechnik mit Nebenfach Chemie und als Religion Islam angeben, mal sehen, wie lange es dauert, bis es an der Tür klingelt.
Aber klar, wenn sich jemand falsch verhält, z.B. jemanden beleidigt, illegale Bilder hochlädt oder hetzerische Gruppen gründet ist eine Weitergabe der Daten selbstverständlich, das VZ würde sich strafbar machen, gäben sie die Daten nicht weiter.