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studibook: studiVZ vs. Facebook (Teil 1)


Unklar ist die Evolutionsfrage: »Was war zuerst: Huhn oder Ei?« Klar ist hingegen die Antwort auf eine solche Frage mit Web 2.0-Bezug. Facebook war zuerst da. Zumindest für den englisch-sprachigen Raum. Doch scheitert es an einer späten deutschen Lokalisierung? Warum das nicht passieren wird und wie die Zukunft der beiden Social Communities aussehen kann, soll in dieser Artikel-Serie erläutert werden.

Facebook: Eine Einführung

Von dem Harvard-Studenten Mark Zuckerberg und seinen Co-Gründern Dustin Moskovitz und Chris Hughes im Februar 2004 gegründet, hat sich Facebook zum weltweit größten sozialen Netzwerk entwickelt, das Menschen hilft, effizient mit Freunden, Familie und Mitarbeitern über den gesamten Kontinent zu kommunizieren. Facebook entwickelt Technologien, die das Teilen von Informationen vereinfachen sollen und eine Art »digitale Mappe« realer Vernetzungen darstellt. Jeder kann sich kostenlos registrieren und mit seinen Leuten in Kontakt bleiben. Facebook ist eine (immer noch) privat-geführte Firma mit Hauptsitz in Palo Alto, Californien.

Facebook: Eine Zeitleiste

2004

Februar: Die Studenten Mark Zuckerberg und Co-Gründer Dustin Moskovitz und Chris Hughes veröffentlichen Facebook aus dem Computer-Raum ihrer Universität (Harvard).

Dezember:Facebook erreicht über 1 Mio. aktive Nutzer.

2005

Januar: Das Kapital kann dank des Investors »Accel Partners« auf 12,7 Mio. US-Dollar gesteigert werden.

Dezember: Facebook zählt mehr 5,5 Mio. aktive Nutzer.

2006

April:Das Kapital kann mit weiteren Geldgebern auf 27,5 Mio. US-Dollar ausgebaut werden.

Dezember: Über 12 Mio. aktive Nutzer haben ein Profil bei Facebook.

2007

März: Mehr als 2 Mio. Kanadier und 1 Mio. Engländer haben sich bereits bei Facebook registriert.

April: Facebook übersteigt die 20 Mio.-Nutzer-Marke

Juli: Facebook kauft Startu-Up Parakey auf. Dessen Gründer Blake Ross und Joe Hewitt sind die Entwickler von Erfolgs-Browser Firefox und entwickeln nun für Facebook.

Oktober: Facebook erreicht mehr als 50 Mio. aktive Nutzer. Außerdem begehen Facebook und Microsoft eine Werbe-Partnerschaft für internationale Martkausrichtung. Microsoft kauft für 240 Mio. US-Dollar Anteile an Facebook. Trotz höherer Angebote soll Facebook ein Privat-Unternehmen bleiben.

2008

Februar: Facebook wird in Spanisch und Französisch veröffentlicht.

März: Facebook wird in Deutsch veröffentlicht.

April: Facebook wird mit einer Translation Application für 21 weitere Länder lokalisiert.

Heute: Facebook beschäftigt über 500 Mitarbeiter und zählt mehr als 80 Mio. aktive Nutzer. Der Marktwert des Netzwerks wird auf mehr als 15 Milliarden US-Dollar! geschätzt.

MySpace war gestern, Facebook ist heute

Schaut man global, stimmt diese Aussage. Im April 2008 erreichte Facebook erstmals weltweit mehr eindeutige Seitenbesuche als der Internet-Riese MySpace. Mit 116,4 Millionen Besuchern gegenüber 115,7 Million bei MySpace ist das Social Netzwerk von drei Harvard-Studenten das meistbesuchte soziale Netzwerk im Internet:

Quellen: Facebook Presse-Archiv, Wikipedia, Techcrunch

studiVZ: Eine kurze Erläuterung

Das Unternehmen studiVZ Ltd. wurde im Oktober 2005 gegründet. Seit Januar 2007 gehört studiVZ Ltd. zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Ein Pressesprecher erklärte damals, der Preis liege »über 50 Millionen Euro, aber unter 100 Millionen Euro«.

studiVZ.net ist das größte Online-Netzwerk für Studenten im deutschsprachigen Raum und die studiVZ Ltd. ist mit den Plattformen studivz.net, schuelerVZ.net und meinVZ.net das erfolgreichste und reichweitenstärkste soziale Netzwerk in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zusammen verzeichnen die Plattformen mehr als 10 Millionen Nutzer. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und beschäftigt derzeit knapp 200 Mitarbeiter.

Hiermit sollen die Grundlagen für einen ausführlichen Vergleich geschaffen sein. Im nächsten Teil unserer Artikelserie »studibook: studiVZ vs. Facebook« sollen die Geschäftsmodelle »Privat vs. Aufkauf« verglichen und analyisiert werden und Stärken und Schwächen der beiden Verzeichnisse in Wirkung auf den Endnutzer erläutert werden.

Warum der Kampf um den deutschsprachigen Raum erst jetzt beginnt und wer am Ende der glückliche Gewinner sein kann, lest ihr in unserem nächsten Teil von »studibook: studiVZ vs. Facebook«.

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