Insider verrät: Telekom-Drosselung dient vor allem der Generierung von Mehreinnahmen

drosselkom

Gestern haben wir für euch einen kleinen Faktencheck zum Thema Telekom und Drosselung gemacht und euch einmal aufgezeigt, wieso die Argumente der Telekom nicht stimmen können. Bei Caschy von Caschys Blog hat sich nun ein Insider gemeldet, der Einblick in die Pläne der Telekom gibt. Die komplette Mail findet ihr hier. Ich greife hier nur die wichtigsten Punkte heraus.

Pläne der Telekom laut eines Insiders

  • Bis 2016 werden 90 % der Anschlüsse auf MSAN (Annex J) umgestellt, weil die ATM-Plattform zu teuer ist.
  • Alle die noch nicht auf IP-Technologie gewechselt sind brauchen einen Neuvertrag und sind von der Drosselung betroffen.
  • Die Pläne bestehen seit Dezember/Januar. Traffic ist Mittel zum Zweck und die Generierung von Mehreinnahmen das Ziel.
  • bis 2016 wird sich der Traffic vervierfacht haben. Mit 80 GB werden auch durchschnittliche Nutzer locker über die Grenzen kommen.

Einige dieser Dinge habe ich ja bereits in meinem Artikel gestern zu der Zusammenfassung der aktuellen Geschehnisse zur „Drosselkom“ erwähnt. Es ist also KEIN Neukundenproblem, sondern ein Problem ALLER Kunden. Die Telekom reagiert auf Anfragen zu diesem Thema übrigens immer noch per Copy & Paste. Eine direkte Auseinandersetzung mit dem Thema und der Telekom ist damit nicht möglich.

In meinem Nebenprojekt Elvun habe ich zu diesem Thema am Wochenende auch noch einmal einen Podcast gemacht, in dem wir über die Pläne der Drosselkom/Telekom reden.

Los geht es ab Minute 2:20 bis Minute 9:50. Wir über Volumenbegrenzungen und ob die Drosselung von YouTube bereits eine Kampagne der Telekom war, mit der sie ihre Argumente unterstreichen wollte.

Die Drosselung der Telekom ist ein Krimi, der noch lange nicht zu Ende ist. Die Telekom befindet sich im Zugzwang, aber ich befürchte, dass sie ihre Pläne nicht so einfach aufgeben wird, da hier ein großes, neues Geschäftskonzept zu Grunde liegt.

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