Twitter knackt die 50 Millionen Marke

Twitter

Gestern hat der Mikrobloggingdienst Twitter verlautbart, dass man  mittlerweile über 50 Millionen Status-Updates erhalten würde. Pro Tag wohlgemerkt. Damit rückt Twitter immer näher an Facebook heran, was die Statusmeldungen betrifft.

Die Social Networking Plattform erhält nämlich täglich 60 Millionen neue Statusmeldungen. Obwohl Twitter bedeutend kleiner als Facebook ist, konnte sich das Unternehmen damit in der Zwischenzeit einen großen Anteil an den im Netz veröffentlichten Statusmeldungen sichern. Die neueste Statistik belebt dabei natürlich auch wieder den virtuellen  Wettkampf zwischen Facebook und Twitter. Obwohl Twitter es nur auf einen Bruchteil der Größe von Facebook schafft, verfügt man doch über ausreichend große Stichproben darüber was gerade im Netz geschieht, was vor allem damit zusammen hängt, dass man wohl die aktivsten Nutzer besitzt. Die Facebook-Benutzer schreiben zumindest nicht so häufig Updates. Die Zahl der Mitglieder einer Plattform ist zwar wichtig, aber auch die Anteil der aktiven Nutzer ist eine wichtige Kennzahl. Die große Wettbewerbsstärke, die Twitter auf dem  Social Media Markt inne hält,  ist die das Web in Echtzeit wiedergeben zu können. Twitter dominiert zwar in Relation zu seinen Mitgliedern das Feld “Status aktualisieren” dabei sollte man aber die 700 Millionen Mikro-Inhalte (Web-Links, Nachrichten, Blog-Einträge, Notizen, Fotoalben, etc.) nicht vergessen, die auf Facebook jeden Tag eingehen. Diese gigantische Zahl ist zudem zusätzlich zu den täglich 60 Millionen Facebook Status-Updates zu betrachten.

Facebook wird die neuen Statistiken von Twitter sicher getroffen haben. Bei dem Tempo, das der Mikrobloggingdienst Twitter beim Wachstum vorlegt, könnte man schließlich zu einem direktem Konkurrent von Facebook in Bezug auf die Status-Updates und Links teilen reifen. Auf Augenhöhe werden sich Twitter und Facebook aber erstmal nicht begegnen, dafür ist die Nutzerbasis von Facebook im Vergleich einfach zu groß. Dafür ist jetzt klar geworden, dass Twitter einige der aktivsten Internet-Nutzer im Web auf seiner Plattform versammelt hat.


1 Kommentar

  1. Eigentlich ist es komisch, dass Facebook und Twitter oft in einem Atemzug genannt werden. Im Grunde stecken komplett unterschiedliche Konzepte hinter den beiden Portalen. Genauso wie Google Buzz. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das neue Spielzeug von Google Twitter oder FB Nutzer klauen könnte.

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