Urteil Spickmich – Schüler bewerten Lehrer

Bei Spickmich ist heute viel los

Ein Urteil für das Urteil der Schüler für ihre Lehrer ist gefallen: Schüler dürfen ihre Lehrer weiter auf Spickmich.de benoten. So kurz vor den Zeugnissen löst das bei den Schülern sicher Begeisterung aus, bei den Lehrern sicher weniger.

Das Schüler weiter benoten dürfen entschied der Bundesgerichtshof und lehnte die Klage einer Lehrerin zurück. Die Schüler benoteten eine Lehrerin mit der Durchschnittsnote 4.3 und das gefiel dieser gar nicht. Doch eine solche Benotung gehört zur freien Meinungsäußerung. Außerdem sind die Benotungen nicht beleidigend oder verletztend, sondern so neutral wie Bewertungen eben sein können. Enttäuschung bei den Philologen – Freude bei den Schülern. Die Verkündung verursachte sogar einen kleinen Stau auf der Webseite vom Bewertungsportal. Da geht jetzt schon eine ganze Weile gar nichts mehr. Das Urteil bedeutet auch, dass andere Bewertungsportale rechtens sind. Betroffene müssen einer Bewertung nicht zustimmen. Das schreit doch bei Privatmenschen schon wieder nach Datenrechtsverletzung. Aber was ist mit den armen Hotels, die bewertet werden, haben die keine Rechte? Toll fände ich ein Bewertungsportal für grauenvolle und nachlässige Vermieter. Also, liebe Schüler benotet fair weiter auf Spickmich.de, ich wünsche euch tolle Zeugnisse mit vielen guten Noten. Schade, dass es das bei mir noch nicht gab. Die Frau Eggers, ja, ach, der hätte ich gerne mal…


1 Kommentar

  1. Wie du selbst sagst Sabine: “Die Frau Eggers, ja, ach, der hätte ich gerne mal…”

    Tja, und darum bin ich mir nicht sicher, ob eine öffentl. “Brandmarkung” so gut ist.

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