VMware hat seine Mac-Virtualisierung Fusion in der Version 2.0 veröffentlicht. Die neue Version soll die Integration zwischen Gast- und Hostsystem verbessern und verspricht mehr Leistung. Zudem ist eine Antivirenlösung für Windows-Gäste enthalten und DirectX 9 wird unterstützt. Zur nahtlosen Integration des virtuellen Systems in Mac OS X gehört auch ein unproblematischer Dateiaustausch. Fusion regelt diesen über Shared Folders, Dateiordner, die in beiden Systemen zur Verfügung stehen. Die Shared Folder sollen zudem besser mit einer Reihe von Windows-Appliaktionen wie Microsoft Office zusammenarbeiten. Außerdem lassen sich jetzt auch Java-Applikationen aus den freigegebenen Ordnern heraus öffnen.
Internet Explorer und Shader Model 2
Wer anstatt eines Browser für den Mac lieber den Internet Explorer 8 verwenden will, der kann den Microsoft-Browser jetzt unter Mac OS X als Standard einstellen. Auch das Gegenteil ist möglich: unter Windows arbeiten, aber Internetadressen weiterhin mit einem Mac-Browser aufrufen. Der Umgang mit URLs lässt sich mit Hilfe von Fusion detailliert einstellen. Zudem unterstützt Fusion 2.0 bis zu acht Monitore und DirectX 9.0 Shader Model 2, wobei die tatsächliche Leistung von der Grafikhardware und den Anforderungen des jeweiligen Spiels abhängt. Darüber hinaus sollen nun aber auch 720p- und 1080p-HD-Videos innerhalb von virtuellen Maschinen flüssig wiedergegeben werden.
Für Fusion-Anwender ist das Update auf die Version 2.0 kostenlos. Neukunden zahlen 80 Euro für die Box- und die Downloadversion.


















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