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Was treibt das „bessere Geschlecht“ in den sozialen Netzwerken?

ComputerundFrauen

Im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie wurde jetzt erörtert, welche Präferenzen das weibliche Geschlecht im Bezug auf die sozialen Medien hegt. Facebook scheint dabei ganz offensichtlich Favorit der Damenwelt zu sein.

Die Frauen-Community Shespeaks befragte für ihre „Annual Social Media Study” 1.559 weibliche Mitglieder. 38 Prozent der Damen gab an, den Microblogging-Dienst Twitter zu nutzen. Hört sich zwar nicht gerade wenig an, im Vergleich zu Facebook ist es dann doch etwas mickrig. Hier unterhalten nämlich 95 Prozent der Shespeaks-Userinnnen ein eigenes Profil mit durchschnittlich 174 Kontakten (bei Twitter sind es im Durchschnitt 100 Kontakte). Für einige Damen ist Twitter nach eigenen Angaben noch zu schnell und zu verwirrend. Zudem reicht ihnen der Platz von 140 Satzzeichen nicht aus, sich adäquat mitzuteilen. Um mitzubekommen, was ihre Freunde so treiben und um sich der Onlinewelt zu präsentieren, nutzen sie lieber das soziale Netzwerk von Mark Zuckerberg.

Dass die Plattform auch aus der Marketingperspektive interessant ist, belegen die folgenden Zahlen. Laut Shespeaks ist Facebook für 72 Prozent der Frauen der Ort, an dem sie mit neuen Produkten in Kontakt kommen und diese bewerten. Die gleiche Prozentzahl gab zudem an, die Online Mitgliedschaft eines Produkts oder einer Marke bestätigt zu haben. 40 Prozent der weiblichen User hat sich darüber hinaus schon etwas mit einem Coupon gekauft, den sie vorher auf Facebook gefunden hatten

Die Ergebnisse zeigen welches Potenzial für Unternehmen in den sozialen Netzwerken steckt. Facebook scheint hier das Maß aller Dinge zu sein. Myspace ist dabei auf dem absteigenden Ast in der Gunst der Damenwelt. Hier hatten 2009 nur noch 42 Prozent ein Profil im Vergleich zum Vorjahr, wo es noch 63 Prozent waren. Die Zahlen haben mich jedoch ein wenig gewundert. Die Social Media Affinität der shespeaks-Userinnen liegt ganz offensichtlich deutlich über dem Normal-Durschnitt. Wie kommen es sonst zu 95 Prozent an Facebook Profilen? Zudem ist es fraglich, ob die Zahlen genderspezifische Merkmale der Dienste zulassen. Schließlich verfügen bestimmt auch mehr Männer über einen Facebook als über Twitter-Account.

Dieser Artikel wurde geschrieben von:

Oliver Ramm -

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