WeTab stellt Update 2.0 zur Verfügung. Startschuss in eine bessere Zukunft?

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Knapp einen Monat nach dem missglückten Verkaufsstart des WeTab, bietet der Tablet-Hersteller nun ein umfangreiches Software-Update zum Download an. Mit diesem werden viele schon beim Start erwarteten Features bereitgestellt.

Der WeTab-Geschäftsführer Tore Meyer gibt an, dass man einige Rückmeldungen von Kunden erhalten und diese als Anregung für Verbesserungen genutzt habe. Zudem geht er offen mit der Kritik um, indem er zugibt dass beim Marktstart einiges „nicht wie erhofft funktioniert“ hätte und Besserung in Aussicht stellt. Nach eigenen Angaben ist mit der Softwareversion 2.0 Multitouch in allen wichtigen Anwendungen möglich. Darüber hinaus wurde bei der Bedienung einiger Standard-Apps nachgebessert.

Das Software-Updates des WeTab enthält dabei folgende Punkte:

  • Multitouch in der Mediengalerie, Browser und in der Bing Maps Anwendungen freigeschaltet
  • Optimierung der Touchbedienung für Applikationen
  • HDMI in allen Auflösungen inklusive Audio
  • Freischaltung des GPS für Applikationen (3G Modell)
  • fehlerfreie Erkennung von Endgeräten über Bluetooth
  • Möglichkeit der Beendigung von Vollbildprogrammen über den Powerbutton
  • Mailprogramm einfacher zu bedienen
  • Diverse Optimierungen im Gesamtsystem (beispielsweise erweiterte Providerauswahl im 3G, Meldungen bei Bootvorgang entfernt)

In den nächsten Wochen sollen noch weitere Aktualisierungen zur Verfügung gestellt werden. Das aktuelle Update soll sich offenbar automatisch einspielen, sobald man sich mit dem WeTab ins Internet eingewählt hat.

Die kommenden Tage werden zeigen, ob man mit dem Software-Update die unzufriedenen WeTab-Besitzer besänftigen kann. Alle Funktionen stehen immer noch nicht zur Verfügung – die Android-Apps funktionieren beispielsweise weiterhin noch nicht. Hätte das WeTab Out-Of-The-Box so funktioniert, wie es versprochen wurde, hätte das WeTab ein Erfolg werden können. Irgendwie finde ich es nur peinlich und schade, dass nicht noch ein paar Wochen mit dem Verkaufsstart gewartet wurde, bis alle softwareseitigen Features eingebunden wurden – nun ist es zu spät.

[via iPadinside]

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