
Herzlich Willkommen zum Wochenrückblick der 29. Kalenderwoche. Ohne Umschweife fangen wir direkt mit dem an, was euch evtl. in dieser Woche durch den Ticker gerutscht ist.
Das iPhone 4 macht momentan mehr durch Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam, als alles andere. Dies rückt die Konkurrenz wieder in den Vordergrund. Gerade passend die Neuigkeiten rund um das neue BlackBerry 6 Betriebssystem. Nachdem RIM offizielle Videos zum neuen OS herausgegeben hat tauchten diese Woche nun neue Screenshots der Multimedia-Abteilung des neuen OS auf. Die damalige Veröffentlichung des Storms wäre sicherlich erfolgreicher gelaufen, wenn man damals schon das ausgefeilte BlackBerry 6 an Board gehabt hätte, anstatt ein halbwegs auf Touch angepasstes BlackBerry 5.
Im letzten Rückblick hatte ich euch schon mitgeteilt, dass Google die letzte Lieferung des Nexus One erhalten hat. Diese Woche ist es nun soweit, dass das Nexus One offiziell ausverkauft ist. Somit ist Google selbst endgültig draußen aus dem Vertrieb eines eigenen Handys. Vernünftig vermarktet hätte das Handy sicherlich viel mehr potential gehabt und somit auch Käufer angezogen.
Lightspark, die freie Implementierung des Adobe Flash Players für Linux wurde in der Version 0.4.2 freigegeben und unterstützt ab sofort auch die Darstellung von Flash-Inhalten in Googles Browser Chrome.
Vielleicht ist es noch nicht jedem aufgefallen, aber Google hat in dieser Woche seine Darstellung bei den Ergebnissen seiner Bildersuche optimiert. Es werden seit Stichtag nur noch aneinandergereihte Bilder aufgelistet und die altbekannten Untertitel. Somit erhält der Suchende eine aufs wesentliche beschränkte und sehr übersichtliche Ergebnisseite.
Dass Apple mit der Rückerstattung für iPhone 4 Hüllen angefangen hat ist nichts neues. Es ist auch nicht neu, dass Apple dafür sogar ein eigenes App in den App Store gestellt hat. Neu und interessant ist allerdings ein Artikel auf iLounge, der versucht euch einen kleinen Überblick über die angebotenen Hüllen mit Entscheidungshilfen zu liefern. Bei der Vielzahl an Hüllen sicherlich nicht das Schlechteste.
Eventuell haben einige von euch auf einer Vielzahl von Blogs über das für die für das iPad erhätliche Applikation Flipboard gelesen, die ein Magazin auf dem iPad liefert, welches sich aus Webseiten-Inhalten, Facebook, Twitter und Anderem bedient. Interessant ist für mich der Aspekt, den t3n versucht herauszustellen, ob dieses App denn noch legal ist, da es durch die direkte Einbindung von Webseiteninhalten vorbei an RSS oder anderen freigegeben Sourcen eventuelle Copyrights verletzt. Mehr dazu bei t3n.
YouTube startet diese Woche mit einem Musikvideo-Channel. Dieser ist separat über youtube.com/music erreichbar. Somit habt ihr über diese Unterseite die Möglichkeit explizit nach Musik-Videos zu suchen. Fein fein.
Eine lustige Geschichte gab es diese Woche bei MacTechNews.de zu lesen. Hier wurde darüber berichtet, dass ein iPhone 4 Dieb leider sein Diebesgut bei einer gerade laufenden Sicherheitsdemonstration gestohlen hat. Die Sicherheitssoftware auf dem iPhone ermöglicht dem Besitzer oder anderen Instanzen das Gerät punktgenau zu orten und unter Umständen auch die Kameras zu nutzen, um Videos und Fotos remote erstellen zu lassen. Somit konnte der Dieb gerade mal 10 Minuten nach seinem Coup schon wieder gefasst werden. Die Präsentation scheint somit so oder so gelungen zu sein.
Viele Sicherheitslücken in aktuellen Browsern entstehen mittlerweile durch veraltete Extensions über die Schadcode auf dem eigenen Rechner ausgeführt werden können. Hier möchte das Windows-Programm Qualys Browsercheck Abhilfe schaffen und den Nutzer informieren, sobald er veraltete Erweiterungen in seinem Browser nutzt. Für Firefox-Benutzer uninteressant, da dies schon von Firefox selbst erledigt wird ist dies aber gerade für Benutzer vom Internet Explorer oder Googles Chrome nicht gerade unwichtig.
Und wenn wir schon gerade beim Thema Sicherheit sind… ein Produkt, dass gerade im letzten halben Jahr enorm in die Kritik durch immer wieder auftauchende Sicherheitslecks geraten ist, ist der Adobe Reader. Um diesem Sachverhalt endgültig einen Riegel vorzuschieben möchte Adobe hier nun den Weg des Sandboxing gehen. Will heißen, dass Adobe Reader alle benötigten Bibliotheken selbst mitbringt und somit nicht aus seiner eigenen Welt in die Windows-Welt hinaus telefonieren muss. Für MacOS steht hierzu keine Planung an.


















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