
Herzlich Willkommen zum Wochenrückblick der 31. Kalenderwoche. Ohne Umschweife fangen wir direkt mit dem an, was euch evtl. in dieser Woche durch den Ticker gerutscht ist.
Was echtes Multitasking bei Handys auslösen kann, haben wir gerade bei Android in der Anfangszeit erlebt. Der Akku geht von Null-Komma-Nix gen aus. Apple hatte sich im Nachhinein betrachtet schon etwas dabei gedacht hier nicht voreilig alle Programme parallel laufen zu lassen, sondern ein vernünftiges Konzept zu entwerfen, so dass durch schlaues Schlafenlegen der Anwendungen auch die Akkuleistung nicht unter die Räder kommt. Microsoft geht bei Windows Phone 7 noch einen Schritt weiter und lässt von Haus aus nur Multitasking bei Programmen zu, die im System integriert sind. Drittanbieter-Applikationen haben so programmiert zu sein, dass Sie nach dem Beenden an der gleichen Stelle fortgesetzt werden können. Das bringt gerade Chat-Freunde ohne Push nicht so richtig weiter…
Ein großes Interesse bei allen BlackBerry-Benutzern hat die Nachricht erzeugt, dass Dropbox die Beta-Phase der Dropbox-App für BlackBerry gestartet hat. Die verfügbaren Plätze für Beta-Tester waren in kürzester Zeit weg. Da kann man also nur hoffen, dass der Beta-Status nicht allzu lang anhält und die App bald in der App World auftaucht.
Eine etwas unerfreulichere Nachricht hat sich diese Woche für RIM ergeben, nachdem eine Umfrage veröffentlicht wurde, nachdem die Hälfte aller BlackBerry-Benutzer plant das eigene Gerät gegen Android oder iPhone zu ersetzen. Jetzt wo bekannt gegeben wurde, dass das neue BlackBerry OS 6 auch für aktuelle Geräte, wie unter anderem dem Bold 9700, zur Verfügung gestellt wird, würde ich als BlackBerry-Benutzer erst einmal abwarten, denn mit dem 6er OS geht RIM, meiner Ansicht nach, genau in die richtige Richtung und hat ein durchdachtes gut anzusehendes OS geschaffen.
Das Amtsgericht München hat diese Woche ein Urteil gefällt nachdem ein Kaufvertrag noch nicht durch das Bestellen einer Ware zustande kommt. Somit ist der Händler auch nicht verpflichtet die Ware auszuliefern. Gerade für heutige Online-Shops, die durch Zulieferer gesteuert werden und niedrige Preise durch sehr kurze Zeit verfügbare Artikel erreichen und ihre Stückzahlen nicht genau berechnen ein Segen. Für den Kunden, der den Fernseher bei dem Online-Shop seiner Wahl 300 Euro günstiger geschossen hat ein Ärgernis.
In einem Feldversuch der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) wurde in einer Senioren-Residenz die Usability des iPad getestet. Der einleitende Satz: “Mit nem Netbook kann ich mehr mit machen, als mit dem Ding!“, ist gleichzeitig auch das Fazit des FAZ-Tests. Nichts desto trotz ist es sehr interessant und amüsant sich den entsprechenden Artikel, vor allen Dingen das dazugehörige Video, durchzulesen und anzusehen.
In einem Video-Vergleich wurden diese Woche die Browser des neuen BlackBerry Torch, iPhone 4 und Samsung Captivate verglichen. Vorweg kann gesagt werden, dass der Torch keines dieser Duelle gewonnen hat. Nichts desto trotz zeigt die Geschwindigkeit des neuen Webkit-basierten Browsers eindeutig eine deutliche Steigerung zum bisherigen BlackBerry-Browser. Viel Schlimmer finde ich die Tatsache, dass der Torch mit der gleiche Auflösung wie der Bold 9700 auf den Markt geworfen wurde. Langsam muss RIM vom “hinten dran” zum “vorne weg” gelangen.
Für alle Netbook-Besitzer die lang erwartete Meldung, dass Jolicloud nun für jeden in der finalen Version 1.0 zur Verfügung steht. Nachdem ich mir die ersten Videos angeschaut habe, bin ich wirklich sehr beeindruckt von der Bedienerfreundlichkeit des Systems und natürlich dem Design. Was dort geschaffen wurde lässt sich wirklich sehen und könnte zum führenden Linux-OS auf Netbooks werden.
Der App Store des iPhones hat eine Änderung erfahren, die etwas weitreichender ist, aber sich nicht unbedingt so präsentiert wie beim ersten Lesen erwartet. Es gibt jetzt die Kategorie “Try befor you buy”. Leider erhält diese Kategorie, wie vielleicht schon aufgrund meines Hinweis vermutet, lediglich eine Auflistung aller Lite-Apps. Ob dies erstmal nur ein Vorgriff war, damit die Kategorie nicht leer da steht bleibt abzuwarten.
Zu guter letzt noch zwei iPad Neuigkeiten. Zum Einen gibt es die Genius-Funktion nun auch im App Store des iPad, so dass nun auch iPad-Nutzer Programmvorschläge von Apple, aufgrund der bereits installierten Programme, erhalten können. Zum Anderen wurde das eBay-App für das iPad aktualisiert und bietet nun wesentlich mehr Funktionalitäten als vorher, so dass der Funktionsumfang der iPhone-Version annähernd erreicht ist. Gerade die Integration des Mitteilungswesens ist ein großer Schritt zur Nutzbarkeit der App anstatt auf die eBay-Seite auszuweichen, welche auch sehr gut über das iPad nutzbar ist.


















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