Wochen-Rückblick KW33

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Herzlich Willkommen zum Wochenrückblick der 33. Kalenderwoche. Ohne Umschweife fangen wir direkt mit dem an, was euch evtl. in dieser Woche durch den Ticker gerutscht ist.

Da sich diese Woche das Sommerloch bemerkbar gemacht hat, bekommt ihr in diesem Wochenrückblick auch Informationen wie diese: Wer dieser Tage ein Komplettpaket sucht um sein Windows 7 aussehen zu lassen wie MacOS X, der sollte sich das “Snow Transformation Pack” anschauen. Dies beinhaltet neben den üblichen Fensterdekorationen auch einen virtuellen Fenstermanager, sowie das entsprechende Dock, so dass beim Login ins System ein sehr starkes Mac-Feeling erzeugt wird. Zudem habe ich auf meiner Mühle keine Performance-Einbußen gespürt, wie es sonst meist der Fall ist bei solch starken Modifikationen am System.

Nachdem Adobe die Bemühungen eingestellt hat noch eine Flash-Variante auf das iPhone zu bekommen, wurde diese Woche die finale Version vom Adobe Flash Player 10.1 für das Android Betriebssystem fertiggestellt. Wer sich allerdings weiteren News der letzten Wochen bezüglich der Flash-Thematik gewidmet hat, wird sicherlich festgestellt haben, dass immer mehr große Flash-Portale (besonders Videoportale) auf HTML5 wechseln, gerade weil die Benutzerzahlen von iPhone, iPad zwingend diese Maßnahme erfordern, wenn man hier keine Besucher verlieren möchte.

Wer Googles Calendar Sync benutzt um seinen Outlook-Kalender in die Cloud zu bringen und bislang von einem eventuellen Update seines Office-Pakets, aufgrund fehlender Unterstützung des Sync-Clients, abgesehen hat, der wird die News dieser Woche gerne gelesen haben. Google Calendar Sync unterstützt nun auch den Sync zwischen Outlook 2010 und dem Google Calendar. Ein bißchen Bugfixing würde mir gefallen, denn ich habe immer noch starke Probleme im Zusammenhang mit ganztägigen Terminen.

Google hat sein Webmail für das iPad weiter aufgebohrt und bietet nun eine ähnliche Ansicht wie die native Mail-App auf dem iPad, allerdings mit übereinanderliegenden Nachrichtenstapeln und dem Vorteil der gruppierten Konversationen. Leider spuckt mir Google leider nur das alte Webinterface auf, so dass ich hier noch keine weiteren Erfahrungswerte wiedergeben kann. Zumal es mir so oder so zu umständlich wäre vom nativen Mailing-App meines iPads abzuweichen.

Die BlackBerry App World ist nun in der Version 2.0 verfügbar und hat ein paar tiefergehende Änderungen erfahren. Eine der wohl besten Nachrichten ist, dass Entwickler nun einen Einstiegspreis von $ 0,99 wählen können (vormals $ 2,99). Dieser Fakt sorgte in der Vergangenheit bereits immer wieder zu Statistiken bei denen die App World der teuerste Store von allen war. Desweiteren wurden die einzelnen Kategorien aufgebaut und neu organisiert, so dass die Navigation durch den Store auf dem Smartphone wesentlich gefälliger ist. Und um noch ein Merkmal zu nennen gibt es nun auch die Unterstützung von QR-Codes, wie man sie bereits vom Android Market kennt.

Der Apple Store wartet mit einer neuen Funktion auf. So ist es nun möglich bis zu drei verschiedene Macs miteinander zu vergleichen. Dies soll dem Besucher mehr Übersicht zu den verschiedenen Modellen geben und die Auswahl des gewünschten Geräts vereinfachen.

Wer viel in Googles Cloud arbeitet und sowohl Google Docs als auch Google Mail nutzt, der wird sich über ein neues Feature aus den Labs freuen, dass es euch ermöglicht die Suchfunktion von Google Mail so zu erweitern, dass sie nach Aktivierung sowohl in euren Mails, als auch in euren Dokumenten sucht. Somit wird demjenigen, der diese Services mehr oder weniger exzessiv nutzt ein Umweg erspart. Defintiv eine nützliche Funktion.

Apropos Google Mail-Webapp auf dem iPad. Auch Yahoo Mail wurde mit HTML5-Mitteln derart optimiert, dass nun auch hier auf dem iPad das Feeling entsteht den nativen Mailclient zu nutzen. Aber wie auch schon in dem letzten Shorty, kann ich auch hier nur wieder sagen, dass ich das Einrichten des Kontos defintiv bevorzuge. Dennoch sinnvoll und eine schöne Sache, wenn man sich das iPad teilt oder an einem fremden iPad kurz seine Mails checken möchte.

Android-Besitzer, die unter anderem des Öfteren Präsentationen vorstellen, können nun ihr Android-Handy mit der App RemoteDroid in eine Remote Keyboard-/Mouse-Kombination verwandeln. Das Problem hierbei ist jedoch die fehlende Bluetooth-Unterstützung, so dass man zwingend ein WLAN-Netzwerk als Grundlage benötigt. In Zeiten der einfach Adhoc-Einrichtung wohl eher ein zu vernachlässigendes “Problem”.