Yigg: Google Shared Adsense

Yigg ist die größte Social News Community im deutschen Web. Kein Wunder, dass es da für Aufsehen sorgt, wenn auf einmal alle User an dieser Plattform mitverdienen können.

Per Google Shared Adsense ist es dem User nun möglich, in seinen Yigg-Profildaten die eigene Google Adsense ID anzugeben. Die erwirtschafteten Einnahmen der Adsense-Anzeigen aus den Artikeln, die der jeweilige User eingestellt hat, gehen zu 100% direkt auf das angegebene Adsense-Konto. Yigg hat hier also nich nicht mal seine Finger im Spiel.

Teilnehmen darf jedes Mitglied, das über ein Adsense Konto verfügt und bisher mindestens 25 Nachrichten eingestellt hat.

Diese 100%-Regel gilt jedoch zuerst für die ersten drei Monate. Danach will man entscheiden, wie es weiter laufen soll. In solchen Vergütungs-Modellen sind 50%-80% der Einnahmen für den User üblich.

Dieser Schritt von Yigg sollte einen Stein ins Rollen gebracht haben, denn sollte die Konkurrenz hier schlafen, kommt es schnel zum Digg-Phänomen: Yigg bekommt eine Monopol-Stellung und die Kollegen von Webnews und Co gehen langsam aber schmerzvoll unter.

In den ersten Tagen verbuchte das Modell »YiggSense« großen Erfolg und aus üblichen 200-400 Artikel in der Warteschlange wurden zweitweise schnell die 1000 geknackt.

stereopoly.de sagt: Einnahmen an die User zu verteilen ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Schließlich sind es die User im Web 2.0, die den Content liefern und produzieren und sollten dementsprechend vergütet werden. Eine Plattform bereitstellen kann (fast) jeder…

Was sagt ihr zu YiggSense? Kann das ganze schnell zu einem tollen Nebenverdienst werden oder tingeln wir »mal wieder« nur bei 10-50 Cent pro Tag?

9 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Die Anzahl der eingestellten Artikel ist kein Maß für den Erfolg einer solchen Aktion.

    Klar, wenn es was zu holen gibt, rennen alle hin und wollen was vom Kuchen abhaben. Nun werden sie aber schnell merken, dass es auch hier nichts geschenkt gibt und alles ist wieder beim Alten. So wird es ausgehen.

    Constantin

  2. Auf jeden Fall eine interessante Idee. In der Theorie hört sich alles super an, ob das Konzept aber auch in der Praxis funktionieren wird, muss sich erst noch herausstellen.

    Ich glaube aber nicht, dass damit wirklich viel zu holen ist. Dazu müsste man immer wieder die Top-Meldungen einschicken, die dann ganze Stunden/Tage auf der Main wären.

  3. Vielleicht führt genau dieser letzte Gedanke von dir zu den ersten hauptberuflichen »Top-Meldungen-Yigglern“? Weiß man’s?

    Nein, aber nun mal Scherz beiseite. Ich denke, man wird damit auch nicht wirklich großes Geld machen oder dies auch nur als perfekte Einnahmequelle neben anderen Blogeinnahmen fahren können, dafür ist eben noch »zu wenig Digg« (von Größe und Einfluss her), und das wird natürlich auch niemals in diesem Ausmaße im deutschsprachigen Internet passieren…

    Aber vielleicht sollte man mal einen Test starten? So mit einem »Team-Account« von ein paar Bloggern und dann jeweils über Einnahmen berichten? Wäre doch mal eine nette Idee…

  4. Pingback: Geld verdienen mit Yigg und Adsense « AdClicks-Agent.de

  5. Pingback: YiGGSense: Teile (und beherrsche Dich) auf datenschmutz.net

  6. Einmal abgesehen davon, dass ich nicht glaube das man damit wirklich viel Geld verdienen kann, ist die 100% Regel genau auf die Sommermonate (wo am wenigstens los ist) gelegt!

  7. hat denn eigentlich schon jemand versucht da einen artikel einzustellen? wenn ja, wie viel hat das denn letztendlich gebracht?

    @shay: stimmt.

    @axel: das mit dem team account ist gar keine so schlechte idee.

  8. ich muss gestehen, dass dieses thema bisher an mir vorbeigegangen ist! ich werde es mir mal ansehen, weil ich glaube,dass daraus etwas entstehen kann. irgendwann stehen wir an dem punkt: „twitter dir dein geld zusammen“. finde das ein wenig eigenartig !

  9. Pingback: Yigg: Wenn die Social News Community rebelliert

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