Adobe kündigt Air 2.5 für Tablets, Smartphones und TV-Geräte an

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Adobe erweitert die Unterstützung von Adobe Air 2.5. Die plattformübergreifende Laufzeitumgebung Air dient jetzt auch dazu, Apps auf den Fernseher und Tablet-PCs zu bringen. Für Smartphones ist Adobe Air bereits seit Anfang Okober verfügbar.

Das Besondere ist, dass Adobe AIR 2.5 nun für eine Vielzahl von neuen Plattformen kommt, darunter Windows Phone 7, BlackBerry Tablet OS QNX und Android. Das bevorstehende Update bringt AIR auf Android Tablets und TV-Geräte. Eines der prominentesten Beispiele hierfür ist Samsung’s SmartTV. Diese sollen mit einer vorinstallierten Android- Version irgendwann im Jahr 2011 ausgeliefert werden.

Air 2.5 bringt auch eine ganze Reihe von neuen Funktionen, einige von ihnen sind dabei sinnvoller für mobile Geräte. Die Neuerungen sehen unter anderem Geolocation und die Unterszüzung des Beschleunigungsensors vor. Zudem ist der Zugang zu Kamera und Video-Anwendungen genauso gegeben wie die Unterstützung von Multitouch und Gesten. Die JavaScript-Engine ist zudem um 50 Prozent schneller. Alle diese Funktionen sind wesentliche Bestandteile für mobile Anwendungen, daher stellt es keine Überraschung dar, dass die neue Version von AIR mit diesen Upgrades kommt.

Air 2.5 wird Adobe auf dem bald startenden InMarket veröffentlichen. Dieser ist als Multi-Plattform-Shop entworfen worden, um Air-Apps über die veschiedenen Betriebssysteme hinweg verfügbar zu machen. Apples iOS fehlt allerdings, was nicht anders zu erarten war. Abgesehen davon, dass Adobe darauf beharrt, dass Air iOS unterstützt, so stützt sich diese Aussage lediglich darauf, dass iPhone-Apps über Adobe Flash Adobe Labs entwickelt werden können. Einen direkten Weg, AIR-Anwendungen auf dem iPhone zu installieren, gibt es nicht und wird es wahrscheinlich auch nie geben. Schließlich liegen die beiden Unternehmen im Clich seitdem Apple Flash vom iPad ausschloss.

Aus diesem Grund macht es auch Sinn, dass Adobe ihre Anstrengungen mehr und mehr auf die Android-Geräte konzentriert. Adobe muss dabei einen harter Kampf führen. Schließlich muss man die Entwickler davon zu überzeugen, wegen seines plattformübergreifenden Charakters ihre Bemühungen auf AIR zu konzentrieren. Die Dominanz von iOS macht dies allerdings schwierig.

[via: Mashable]

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