Als armer Tropf ist man bei Myspace gut aufgehoben

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Was von vielen bereits vermutet wurde, Nielsen Claritas hat es nun in einer Studie bestätigt. Das durchschnittliche Facebook Mitglied ist nicht nur tendenziell weiß und älter, was ja an sich nichts besonders erstrebenwertes darstellt. Dafür aber Folgendes:  Sie haben auch tendenziell mehr Dollars in den Taschen.

Demnach haben die finanziell besser situierten Myspace mittlerweile die kalte Schulter gezeigt und tummeln sich nun bei Facebook. Wenn man den Ursprung von Zuckerbergs sozialem Netzwerk betrachtet, so verwundert dies wenig. Schließlich war die Plattform in ihren Ursprüngen 2004  nur Harvard Studenten zugänglich, dann den Studenten anderer Universitäten und erst am Ende auch für die Nicht-Akademiker offen. Aufgrund der besseren Bildungshintergründe, kommen wohl auch die höheren monatlichen Gehälter zustande. Nach der Nielsen Studien zieht das obere Drittel (gemessen am Einkommen) im Vergleich zum unteren Drittel Facebook vor. Dahingegen darf sich Myspace damit rühmen, die Plattform mit den ärmsten Nutzern zu sein. 37 % Prozent des unteren Drittels greift nämlich lieber auf Myspace zurück.

Darüber hinaus konnte eine weitere interessante Erkenntnis im Rahmen der Studie gewonnen werden. Demnach handelt es sich bei dem Personenkreis, die gerne bloggen und twittern tendenziell um Bewohner großer Städte wie New York, San Fransisco & Co. Rückschlüsse auf die Höhe ihrer Einkommen können hier jedoch nicht geschlossen werden.

Ob die Untersuchung Auswirkungen auf das Anzeigengeschäft der beiden Plattformen haben wird, ist nicht so leicht zu beantworten. Wie sieht es schließlich mit Werbepartnern wie McDonald’s oder Coca-Cola aus? Hier handelt es sich ja eher um Verköstigungen für die Unterschicht oder Teenies. Mypace wäre hier also die ideale Werbeplattform. Zudem konnte die Studie nicht klären wie die einzelnen Usergruppen auf Werbeeinblendungen reagieren. Vielleicht sind ja aufgeklärte Akademiker weniger empfänglich für Werbebotschaften als die Personen mit einem geringerem Bildungsgrad?  Ferner gibt es auch Überschneidungen. So haben 49 Prozent der Facebook Mitglieder auch ein Myspace Profil angelegt.

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