Android 2.2 Froyo freigegeben – Volle Flash-Unterstützung und bald auch auf Tablets

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Google hat über Nacht den Source Code zu Android 2.2 „FroYo“ offiziell freigegeben. Im Vergleich zur Vorgängerversion 2.1 konnte man durch neue JavaScript-Engine und den Linux-Kernel an Schnelligkeit und an Kompatibilität hinzugewinnen.

Die neue Android 2.2 Version ist komplett auf Open Source gestellt, damit können Mashups von Android ganz offiziell veröffentlicht werden. Somit sind Portierungen vorstellbar oder selbst geänderte Versionen für Nicht-Touch-Handys sind denkbar. Der führende Suchmaschinendienst hatte Android 2.2 im Mai 2010 auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O in San Francisco präsentiert. Neben Geschwindigkeitsvorteilen bringt die neue Version eine vollständige Unterstützung von Flash in der Version 10.1 mit. Die Nutzung eines Android-Smartphones als mobilen WLAN-Hotspot ist auch drin. Insgesamt gibt es im Vergleich zur Vorgängerversion 2.1 über zwanzig neue Features.

Mit dem 10.1 Player schafft es Android mittlerweile beinahe jeden Inhalt abspielen zu können, selbst wenn Google vermehrt auf HTML5 baut. Darüber hinaus können auch Geschäftsleute dank Exchange-Support mit Auto-Discovery oder Security-Policys ihren Nutzen aus Android schlagen. Damit lässt sich unter anderem der digitale Kalender leichter aktualisieren. Ferner ist eine Remote-Löschfunktion vorgesehen, falls ein Mobiltelefon verloren gehen sollte oder gestohlen wurde. Durch die V8-JavaScript-Engine ist man nunmehr dreimal schneller im Web unterwegs und darf sich dann auch noch über einen geringen Akkuverbrauch aufgrund des neuen Linux-Kernels freuen.

Die nächste Version wird uns dann vermutlich den auch den PDF-Reader von Adobe bieten. Man darf gespannt sein. Das aktuelle Update steht dabei unter anderem für das Google Nexus One, HTC-Smartphones Evo, Desire und Incredible sowie das Motorola Milestone zur Verfügung. Analysten rechnen momentan damit, dass Android in den kommenden Jahren Apples iPhone auf dem Smartphone-Markt hinter sich lassen wird. Laut Google sind aktuelle sechzig Smartphone-Modelle mit Android am Markt. Die Nachfrage sei dabei sehr hoch.

Darüber hinaus wird Googles Betriebssystem in naher Zukunft nicht mehr ausschließlich auf Smartphones seinen Platz finden. Denn Intel plant innerhalb der nächsten zwei Monate eine X86-Version von Froyo, angepasst an ATOM-Prozessoren, anzubieten. Damit kann Googles Android, das ursprünglich für ARM-Prozessoren programmiert wurde, bald auch auf Netbooks und Tablets laufen. Das sind ja mal interessante Aussichten! Doch was passiert dann mit Chrome OS?

Hier das offizielle Video zur neuen Android Version:

[via: GoogleWatchBlog, Bild: Flickr/laihiu]

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11 Jahre zuvor

Danke für’s verlinken!

11 Jahre zuvor

@Tobi: Immer gerne!

[…] der Knopf für das Menü. Zudem setzt man bei dem Betriebssystem auf Android 2.1, obwohl die 2.2. Version (Froyo) bereits verfügbar ist. Die Google-Dienste wie “Google Maps”, “Google Search”, “Google […]

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