Android-Chef Andy Rubin: “Android bleibt Open Source”

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Nachdem in den letzten Wochen allerhand über Googles immer strikter werdende Android-Politik berichtet wurde, meldet sich nun Android-Chef Andy Rubin zu Wort. In einem Blog-Beitrag auf Android-Developer beteuert er, dass sich bezüglich der Offenheit Androids nicht geändert habe und ändern wird.

Android soll weiterhin modifiziert werden dürfen, da man nicht an “One Size Fits All” glaube, so Rubin. Es gibt verschiedene Geschmäcker und all diese sollen auch Gefallen an Android finden. Diese Aussage könnte als ein Seitenhieb gegen Microsofts Windows Phone 7 verstanden werden, bei dem es keinerlei Veränderungen geben darf. Sogar die Hardware muss bestimmten eng gesteckten Anforderungen entsprechen. Für Android bedeutet es allerdings, dass Hersteller ihre Benutzeroberflächen wie Sense, Motoblur oder Touchwiz Android überstülpen dürfen. Rubin betont in seinem Beitrag allerdings, dass sowohl Qualität als auch Konsistenz bei der Entwicklung die höchste Priorität besitzen.

“…it’s clear that quality and consistency continue to be top priorities.”

Auch Android besitzt bestimmte Hardwareanforderungen, die eingehalten werden müssen, damit beispielsweise alle Apps von Google problemlos laufen, diese sind aber weit niedriger als die von anderen Herstellern. Daher ist es möglich, ein breites Spektrum an verschiedensten Geräten mit Android auszustatten.

Zum Thema Fragmentierung erwähnte Rubin, dass von Beginn an, also seit Android 1.0, ein Programm für diese Herausforderung existiere. Dieses genießt seit jeher höchste Priorität, damit eine großartige “Experience” für Benutzer und eine konsistente Plattform für Entwickler zur Verfügung steht. Alle Mitglieder der Open Handset Alliance haben den Bestimmungen zugestimmt, um Android möglichst frei von Fragmentierungsproblemen zu halten.

In fact, all of the founding members of the Open Handset Alliance agreed not to fragment Android when we first announced it in 2007. Our approach remains unchanged: there are no lock-downs or restrictions against customizing UIs.

Interessant an dem Beitrag ist, dass Rubin zwar einige Aspekte beantwortet, die in der letzten Zeit durch die Presse gingen. Doch obwohl er den Aspekt der Fragmentierung ansprach, gab er nicht zu, dass dies ein großes Problem von Android darstellt. Nach einer kürzlich durchgeführten Umfrage ist ein Großteil der Entwickler unzufrieden mit Android, insbesondere aufgrund der Fragmentierung.

Zu guter Letzt betonte Rubin, dass Android 3.0 freigegeben wird, sobald es fertig ist. Zudem “werkeln” die Entwickler eifrig an der Portierung der Honeycomb-Features auf das Smartphone-OS. Sobald dies fertig ist, wird es auch freigegeben. Im Augenblick gäbe es ein paar Verzögerungen im Zuge der Entwicklung, dies bedeutet jedoch nicht, dass sich die Strategie geändert hätte.

Zum Weiterlesen:

via Android Developers –

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Don
11 Jahre zuvor

Man kann ja windows 7 auf mac laufen lasen, ist es nicht irgendwie möglich android auf den iphone laufen zu lassen bis irgendwann ein unlock kommt?

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