Android-Spielkonsole Ouya: Hands-On und Spezifikationen

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Als es die Ouya-Spielkonsole auf Kickstarter schaffte, waren die Kritikerstimmen groß, ob es eine 99 Dollar Spielekonsole mit Android als Betriebssystem schaffen könnte. Am 9. August letzten Jahres schaffte die Ouya das, was selbst die Entwickler sich nicht zu Träumen erhofft hätten. Sie schaffte ihr Pledgegoal von knapp einer Millionen nicht nur, sondern übertraf es. Fast 8.600.000 Dollar konnten innerhalb der kurzen Zeit gesammelt werden.

Aber die Kritikerstimmen verstummten nicht. Da leider viele, selbst bereits finanzierte Kickstarterprojekte hinterher trotzdem kein Produkt liefern, wurde dies natürlich auch über Ouya gesagt. Sprach man davon, wie revolutionär das Projekt sei, bekam man als Antwort „Wart erst einmal ab, obs die überhaupt geben wird“. Eine Mischung aus Skepsis und vielleicht auch Unverständnis, wieso eine Anroidkonsole so viel Geld sammeln könnte, ließ de Kritiker nie verstummen.

Jetzt aber gibt es Ergebnisse. Die Entwicklerversionen der Konsole werden herausgeschickt und Jene, die bei Kickstarter mindestens 699 Dollar finanzierten, kommen nun in den Genuss einer sehr frühen, bereits gerooteten Konsole. Etwas mehr als 1000 Leute dürften dies sein.

Nun wollt ihr aber verständlicherweise endlich Bilder sehen. Hier kommen Bilder des Developer SDKs und der Konsole selbst, wie sie als Entwicklerpaket herausgeschickt wird.

Neben den Videos, die einem Bereits einen ersten Eindruck geben, was einen erwartet, wenn man die Ouya vor sich hat, sprechen auch die technischen Spezifikationen für sich. Für einen Preis von 99 Dollar bekommt man bei diesem Produkt richtig viel Technik geboten:

Console

  • Tegra 3 –Quad-core processor
  • 1 GB LPDDR2 RAM
  • 8 GB on-board flash
  • HDMI connection to the TV at 1080p HD
  • WiFi 802.11bgn
  • Bluetooth LE 4.0
  • Enclosure opens with standard screws
  • Ethernet

Controller

  • Wireless controller with 2.4Ghz RF
  • Standard game controls (two analog sticks, d-pad, eight action buttons, a system button)
  • Touchpad, for porting mobile games more easily
  • 2x AA batteries
  • Enclosure opens with standard screws

OS and software

  • Android 4.0
  • Custom TV UI
  • Integrated custom game store –find and download games (and other apps)
  • Includes SDK for game development
  • Ability to root device without voiding warranty

Neben den technischen Daten muss man allerdings auch erwähnen, dass man hier zwar ein Android-Gerät vor sich hat, aber die Unterschiede zu einem Smartphone oder Tablet vorhanden sind. Android ist hier also im Prinzip das Grundgerüst, auf dem die Konsole basiert, aber die Konsole ist kein Tablet-Klon. So wird die Konsole beispielsweise auch keinen Zugang zum Google Play Store haben, solang man nicht selbst dafür sorgt.

Das Rooten der Konsole wird ohne Probleme mit der Garantie möglich sein. Bei Smartphones und Tablets schließen sich Root und Garantie meist gegenseitig aus. Das Team rund um die Ouya ist im Zeitplan und das ist hervorragend. Im Frühjahr soll die Konsole auf den Markt kommen und den Entwicklern wird jetzt mit der Auslieferung der Konsole de Möglichkeit gegeben, Spiele zu entwickeln oder zu portieren. Die Zeit ist knapp, aber es lohnt sich. Die Ouya hat vielversprechende Aussichten. Warten wir ab, ob es zu einer Android-Revolution in den Wohnzimmern dieser Welt kommen wird und die Ouya es schaffen wird, konventionelle Konsolen abzulösen.

– Quelle: Google Watch Blog
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Christian
8 Jahre zuvor

Würde ich sofort kaufen, aber da ich einer bin, der am liebsten und fast ausschließlich online spielt, will ich erstmal abwarten, ob es sich etabliert.

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