App der Woche: Tweetdeck für Android

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Tweetdeck gibt es  mittlerweile für so ziemlich alle Plattformen, die man sich vorstellen kann. Seit ein paar Tagen ist der zentrale Verwaltungsapparat für Social Media auch endlich für Android-Smartphones (leider nur ab Version 2.1) verfügbar. Zwar ist sie noch nicht im Android Market vorhanden, von der Tweetdeck-Website lässt sie sich allerdings bereits nach Anmeldung downloaden. Im Vorhinein kann ich schon einmal sagen: es lohnt sich.

Tweetdeck diente bisher auf Desktop-Rechnern als Schaltzentrale für Facebook und Twitter. Seit kurzer Zeit lassen sich auch Google Buzz und Foursquare von diesem feinen Tool aus bedienen. Sicherlich ist es sinnlos, Foursquare auf seinem Desktoprechner zu haben, um irgendwo einzuchecken. Die Beta-Version Tweetdeck for Android bietet zurzeit einen größeren Bedienungsumfang als die iPhone-App – in welcher sich nur Twitter und Facebook verwalten lassen. In der Android-App sammeln sich Twitter, Facebook, Google Buzz und Foursquare für das mobile Social-Media-Vergnügen. Die Bedinung ist sehr  einfach und ähnelt mit seinem Media-Säulen-Aufbau den Desktop- und iPhone-Versionen.

Neu für Tweetdeck ist ein Feature, das im Tweetdeck-Blog “Blended Cloumns” genannt wird. In einer einzigen Timeline werden – unterschieden durch verschiedene Farben – die Streams der abonnierten Dienste angezeigt. Neben dieser Säule sind standardmäßig Säulen angelegt, die Direct Messages und Mentions anzeigen; die “ME”-Säule zeigt an, welche Interaktionen zwischen mir und meinem Netzwerk stattfindet, sodass ich immer einen Überblick habe, wer mir gerade auf einen Post geantwortet hat. Es lassen sich außerdem auch weitere Säulen anlegen, die themenrelevante Tweets, nach Hashtags sortiert, anzeigen.  Nach eigenen Vorlieben sortieren lassen sich die Säulen indes noch nicht.

Was mir sehr gut an der App gefällt, ist die Möglichkeit auszuwählen in welche Netzwerke ich eine Message einspeisen will. Möchte ich nur an Twitter senden, so wähle ich vor dem Absenden nur diesen Kanal aus (siehe mittleres Bild unten). Es ist sogar möglich eine Nachricht über mehrere Twitter-Accounts gleichzeitig zu senden. Dass es sich um eine Beta-Version handelt, merkt man allerdings am am Account-Management.

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Weitere interessante Funktionen sind die Einbindung von Google Maps und einer Suchfunktion. Per Google Maps kann man einfach in eine Location einchecken, die auf der Karte angezeigt wird. Die Weitergabe eines Standorts per Twitter und Facebook ist meines Wissens nur möglich, wenn die beiden Services per Voreinstellung auf Foursquare miteinander verbunden sind (das ist auch gut so). Dis Suchfunktion zeigt entweder Twitter-User an oder auch Hashtags an. Beide Suchergebnisse lassen sich als Säule anlegen.

Tweetdeck ist die wohl zurzeit wohl umfassendste social Media Anwendung, sowohl für Desktops als auch für Android. Einzelanwendungen wir die Twitter-App oder Foursquare benötigt man nicht mehr. Bei Facebook sieht es etwas anders aus, da man nur Nachrichten versenden oder den Newsfeed lesen kann.

Zur Installation der Beta-Version sollte man den Android Market noch ignorieren. Die dort kursierende Tweetdeck-App ist nicht die offizielle – also Finger weg. Der einzige Weg an die Beta zu kommen ist die  Tweetdeck-Android-Website, auf der man sich anmelden muss, um an die .apk zu gelangen, die sich einfach auf dem Android-Phone installieren lässt.

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=A3SP3gKA1dI&hd=1[/youtube]

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