Apple: aus Steve Jobs wird keine Spielzeugfigur

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Vor ein paar Tagen hatte ich an dieser Stelle darüber berichtet, dass es bald eine Steve Jobs Sammlerfigur geben wird. Verantwortlich dafür zeichnet sich die chinesische Firma In Icons. Man muss schon sagen, dass die Figur mit sehr viele Liebe zum Detail gestaltet wurde und man für die rund 99 Dollar so einiges an Zubehör bekommt. Nun kam es aber, wie es kommen musste: Apple hat der chinesischen Firma eine Unterlassungserklärung zustellen lassen. Sollte In Icons mit der Vermarktung und Veröffentlichung dennoch voranschreiten, drohen weitere rechtliche Schritte.

Die Begründung klingt simpel: Apple hält die Rechte am Erscheinungsbild von Steve Jobs und Versuche, diesen Look auf eine Puppe zu übertragen um diese zu verkaufen stellen einen kriminellen Akt dar. Bereits im November 2010 hatte der Onlineshop M.I.C Gadget versucht eine Steve Jobs Puppe zu verkaufen und erhielt prompt Post von Apples Anwälten.

In Icons lässt sich derweil von der Unterlassungserklärung nicht beeindrucken und hat angekündigt, die Produktion fortzusetzen. Der Firmenchef selbst glaubt, dass seine Sammlerfigur der richtige Weg ist, um an eine Persönlichkeit wie Steve Jobs zu erinnern. Ich würde ja behaupten, dass es nicht der Vermarktung einer Person bedarf, um eine Erinnerung aufrechtzuerhalten.

– via spiegelonline

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Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

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[…] Wenige Tage nach der Ankündigung der Sammlerfigur flatterte der Herstellerfirma bereits eine Unterlassungserklärung von den Anwälten von Apple ins Haus. Zu diesem Zeitpunkt gab sich der Chef von In Icon noch kämpferisch und gab an, das […]

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