Apple: iOS 6 3D Maps (Beta) lässt Google Earth 3D alt aussehen

Map-Wars Apple: iOS 6 3D Maps (Beta) lässt Google Earth 3D alt aussehen Technologie

Ich bin seit Jahren überzeugter Apple-Nutzer und habe damit schon lange vor dem ganzen Hype rund um iPhone und iPad angefangen. Als ich damals vom PC zum Mac umgestiegen bin, hatte das viele Gründe – mindestens genauso viele, wie die Tatsache, dass ich zwar Android-Smartphones hier habe, aber weiterhin das iPhone mein Alltags-Smartphone bleibt. Einer davon ist die Perfektion, auf die Apple (abgesehen von kleineren Flopps wie MobileMe oder Ping) großen Wert legt: nichts kommt auf den Markt, ohne vorher wirklich ausgereift zu sein.

Man lässt sich von der Konkurrenz da auch gar nicht hetzen. Andersrum trifft genau das Gegenteil zu: Hersteller bekommen Wind davon, dass Apple irgendetwas neues vorstellen will und überschlagen sich förmlich damit, schnell noch etwas ähnliches vor Apple auf den Markt zu bringen – in der Regel nur halb funktionsfähig (Stichwort: Sprachsteuerung für Fernseher). Auch Google hat dieses Spiel gespielt, als es unbedingt noch vor der WWDC die Google Maps 3D Ansicht vorstellen musste.

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Nun haben die Jungs vom iDownloadBlog in einem sehr ausführlichen Artikel, den ich übrigens zwecks weiterer Screenshots nur empfehlen kann, die in der aktuellen Beta-Version von iOS 6 integrierte Version von Apples hauseigenen 3D Maps mit Google Maps 3D beziehungsweise der 3D-Ansicht in Google Earth verglichen und erstaunliche Ergebnisse zu Tage gefördert.

Schaut euch mal in dem Screenshot ganz oben das Wasser an, die Texturen. In Sachen Detailreichtum hinkt Google bereits jetzt Apple hinterher – und das obwohl iOS Maps sich noch im Beta-Stadium befindet. Das ist übrigens nur ein Beispiel von vielen, wie ihr sowohl im Video als auch auf im verlinkten Artikel schnell feststellen werdet. Hab ich schon erwähnt, dass die 3D-Funktion bei Apples 3D Maps doppelt so viele Locations umfasst, wie Google Maps 3D?

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Im Endeffekt zeigt sich so ein weiteres Mal die Detailverliebtheit von Apple, auf die auch nach dem Tod von Steve Jobs weiterhin großen Wert gelegt wird und die das Unternehmen aus Cupertino dahin gebracht haben, wo es heute ist. Apple kann noch viel von seinen Mitbewerbern lernen, aber zumindest was die Perfektion angeht, sollten andere Unternehmen dann doch von Apple lernen.

Quelle: com

Veröffentlicht von

Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

28 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Oh man Frank, deine Beiträge werden immer mehr ungenießbar. Was du da verzapfst. Uhhhh die Texturen. Uhhhh. Spitzenmäßig. Dass das Bild von Google besser zu erkennen ist weil heller hast du nicht bemerkt, oder? Stereoply ist dank deinen Apple ist tausendmal toller als alles andere Beiträge schon lange kein Blog mehr, in dem auch distanziert aber mit eigener Meinung über so was geschrieben wird sondern nur noch Apple geil, alles andere Dreck.
    Das wird wohl meine letzter Besuch hier gewesen sein. Ciao.

    • Ich habe meine Meinung zu Apple, ja, das ist auch kein Geheimnis. Der Artikel und was er behandelt sind dennoch für jeden objektiv erkennbare Fakten, das hat nichts mit „Apple ist toller“ zu tun.

      Ciao.

  2. ach komm, das ist echt mal ein bullshit beitrag. Eigene meinung ist ja ok, aber du treibst es einfach zu weit, dass man dich gar nicht ernst nehmen kann. Du hättest ja ruhig erwähnen können, dass deren qualität bei den akrten gar nicht apples verdienst ist, sondern der verdienst der firma die sie aufgekauft haben.

    • Ich weiß nicht, was ich zu weit treibe. Im Beitrag steht nur, dass ich Apple wegen den Details schätze und belege das anhand eines aktuellen Beispiels. Das ist objektiv und für jeden nachvollziehbar, der die Bilder und das Video anschaut. Es geht um das Endprodukt, nicht wer wie was gemacht hat 🙂 Google kann sich auch Technologien kaufen (und macht das auch).

      Grüße

  3. „…nichts kommt auf den Markt, ohne vorher wirklich ausgereift zu sein.“
    Ab hier hab ich aufgehört zu lesen, weil es mir zu Fanboy-haft ist.
    Facetime nur im WLAN nutzbar, im Jahr 2010 ein Set-top-Box auf den Markt geworfen die nur 720p abspielt um zwei Jahre später eine auf den Markt zu bringen die 1080p abspielt. Lion was verflucht wird, ein iPhone4 was Antennenprobleme hat, iMacs mit gelben Bildschirmen, ein MountainLion was rapide die Akkulaufzeiten reduziert, Haarrisse beim iPhone 3G und den Carbon-MacBooks.
    Dies geschriebene als Artikel zu veröffentlichen ist eine Ohrfeige für jeden Redakteur egal ob Online oder im Print.
    Dieser „Artikel“ hat das niveau eines Facebook-Fanboy-Kommentares unter Kids.
    Diese Seite wird mit Sicherheit nicht nochmal angesteuert werden.

    • Liebe Katja, hättest du weitergelesen, hättest du ganz objektiv die Unterschiede zwischen iOS Maps 3D und Google Maps 3D erkennen können und gesehen, dass es hier keineswegs um Fanboy-Artikel oder wie auch immer du das nennen magst geht.

      Grüße

    • Anhand Ihrer Aussage ist es nicht schwer zu erahnen, dass Sie kein Apple Liebhaber sind. Factime funktioniert in der Tat nur im WLAN (ansonsten hätte man dann verärgerte Kunden weil Sie eine saftige Rechnung betreffend Datenkonsum bekommen) Facetime funktioniert jedoch perfekt falls Ihre WLAN Verbindung gut ist!
      Apple TV hat auch mit 720p perfekt funktioniert! Und da es keine grosse Auswahl an 1080p. Filmen im Store gab machte eine Full HD Box auch keinen Sinn! Lion wird von den wenigsten verflucht… Von Ihnen ev. schon! iPhone 4 hat geringe Antennenprobleme, falls überhaupt… Mein iPhone 4 ist davon nicht befallen…. iMacs mit gelben Bildschirmen ist auch nicht die Regel kann natürlich vorkommen, was noch lange nicht bedeutet, dass der iMac sehr gut ist. Moutain Lion verursacht bei mir keine Akkuprobleme… Wenn was von Apple auf den Markt kommt sucht man oft (so wie Sie) nach negativen Schlagzeilen. Wohl weil man Apple den Erfolg und die super ausgereifte Produktepalette nicht gönnen mag… Arbeiten Sie doch weiter mit Windows und co… Sie werden bestimmt einiges mehr an Problememen mit diesen Geräten haben…. Auch ein Produkt aus dem Hause Apple kann technische Mängel aufweisen… Nichts ist 100% perfekt… Ihre Kleider/Schuhe/Handtaschen sind es auch nicht… Ihr Kühlschrank Abwaschmaschine usw. auch nicht… Die Autos auch die teueren oder sogar die Flugzeuge sind es auch nicht… Ansonsten würde immer alles perfekt funktionieren ohne jemals kaputt zu gehen… In welcher Welt leben Sie??? Können Sie auch das altern einer Person stoppen? Wie gesagt, nichts ist perfekt…. Im grossen und ganzen jedoch sind die Produkte von Apple sehr nah an der Perfektion!

      • Danke für den Beitrag, genau das wollte ich auch noch anmerken: die genannten Probleme betreffen meistens nur Einzelfälle und nicht die breite Masse.

  4. Ich erkläre mal kurz mein Problem mit deinem Artikel: ich mag deine Art zu schreiben und obwohl du einer der größeren Apple-Fanboys bist die ich kenne, ist das kein Problem. Hier in dem Artikel stellst du es aber a) so dar als ob Apple vor Google 3D-Maps angekündigt hat und Google nur darauf reagiert hat. Gleiches bei Voice-Control für TV-Geräte. Da gerade die Entwicklung dahin geht, dass bald sogar Toaster auf dich hören, würde ich das jetzt nicht unbedingt Apples „irgendwann, irgendwo, irgendwie“ TV-Gerät zurechnen.
    b) dass du die Detailverliebtheit von Apple so lobst ohne wirklichen Grund. Katjas Post trifft es ganz gut: auch Apple hat genug Böcke geschossen. Klar ist man in Sachen Design unübertroffen, aber in Sachen Software (und das ist ein solches Programm für mich) schwimmen Apple gerade einige Felle davon und das muss man jetzt nicht mit Detailverliebtheit rechtfertigen.

    Btw: Apples 3D-Maps _sind_ deutlich besser, da hat man gutes Kartenmaterial von TomTom gekauft. Aber das hätte man halt auch ohne Lobhudelei sagen können 😉

    • a) Es ist doch kein Geheimnis, dass die Firmen untereinander einen gewissen Informationsvorsprung haben und anhand der Tatsache, dass Apple die ganzen Dienste gekauft hat, war schwer ja nun nicht wirklich schwer zu erraten was da kommt. Und Voice-Control? Das Thema wurde überhaupt erst durch Siri wiederbelebt und da diskutier ich gerne mit jedem drüber, der das bestreitet. Natürlich gab es das Feature schon vorher, aber populär wurde es erst dadurch, dass Apple es mit dem iPhone 4S eingeführt hat. Genau deshalb rechne ich auch das mit den TV-Geräten und der Sprachsteuerung Apple zu, weil allein das Gerücht gereicht hat, dass einige Firmen das schnell noch irgendwie implementiert haben. Und das ist überhaupt nicht schlimm, nur haben sie es 0815-mäßig integriert und das stört mich, vor allem weil ich weiß, dass die es alle besser könnten, hätten sie sich Zeit gelassen 😉

      b) Katjas Post spricht, wie bereits erwähnt, Einzelfälle an und keine generellen Probleme. Wir wissen beide, dass das Antenna-Gate in erster Linie durch die Medien hochgepushed wurde. Natürlich ist Apple nicht perfekt, aber näher an der Perfektion als die Konkurrenz – noch. Ich kann nur immer wieder auf die Kundenzufriedenheitswerte verweisen. Software muss jeder für sich selbst entscheiden, du argumentierst da (wie ich auch) aus Sicht von jemandem, der alle paar Monate ein neues Smartphone kauft, aber viele, die zwei Jahre gebunden sind, ärgern sich mit Android grün und blau.

      Noch Fragen? Dann her damit 😉

  5. Ich dachte ja schon, dass dieser Beitrag das komplette Thema unseriös angeht und somit stereopoly und den Autoren schlecht darstellt.

    Aber diese schwachen Versuche, in den Kommentaren noch alles rechtzufertigen…

    Am Ende bleibt peinliches Fanboy-Gelaber übrig, dass der Autor mit seinem Leben verteidigt.

    Das sind News und keine Kolumnen, also entweder werden sie auch wie welche verfasst oder man ändert seine Ausrichtung.

    • Ich verteidige nicht, ich erkläre. Es ist doch viel interessanter zu sehen, wer sich hier an der Einleitung aufhängt und wer am eigentlichen Thema des Artikels. Anstatt über Google Maps und iOS Maps zu diskutieren, wird lieber die Fanboy-Keule geschwungen. Aber das ist ok.

      P.S.: wer sagt,dass das hier News sind und keine Kolumnen? Stereopoly ist als Blog konzipiert und nicht als News-Schleuder 😉

      Grüße

  6. Die Bilder von Apple sind scharf, ohne Zweifel. Aber mal abgesehen davon dass Nokias Maps dem ebenbürtig sind – und das schon ewig – und auch mal abgesehen davon dass Apple ein paar ausgewählte Städte in dieser Quali zeigt und den Rest eher jämmerlich, wohingegen Google etliche Städte und Regionen wirklich gut darstellt. Wenn man das alles mal beiseite lässt prognostiziere ich trotzdem mal ganz frech, dass die Apple-Server diese knackigen Texturen nach dem Start von iOS6 nicht an jeden freudigen Kundschafter ausliefern kann, der sie gerne sehen würde. Siri ging ja schon mit schlechtem Beispiel voran. Und mobil kann man sein Datenkontingent dann gleich mal getrost an den Nagel hängen, dank der schönen Texturen. Für mich trügt der schöne Schein.

    • Das wird in der Tat interessant, ich habe auch schon festgestellt, dass Google Maps durchaus performanter ist. Im Endeffekt entscheiden da ganz allein die Server von Apple, ob das alles gut über die Bühne geht, oder nicht.

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  9. Apple scheint ja DASS rote Tuch hier zu sein. Jeder der sich hinstellt und Apple lobt wird gleich als Fanboy, oder noch schlimmer, Jünger verschrien.

    Das ist so albern. Albern ist übrigens auch, wenn einige hier meinen, aufgrund eines Beitrages die wirklich gute Seite in Zukunft meiden zu wollen. Herzlichen Glückwunsch, ihr seid erwachsen!

    • Es sind leider immer wieder nur (!) die Beiträge von Frank Feil, die Stereopoly maßlos disqualifizieren. Seine Posts sind nicht informativ, sondern scheinbar ausschließlich meinungsprägend konzipiert. Entweder aus Überzeugung oder Bezahlung heraus. Adverticles (als Blogpost redaktionell aufbereitete Werbung) sind ja leider inzwischen ein weit verbreitetes Phänomen und der Hauptantrieb zahlloser unseriöser Blogger.

      • Ich kann die Kritik leider nicht nachvollziehen. Natürlich ist der Artikel Meinungs geprägt/-prägend und das ist auch so gewollt. Deshalb bin ich auch Blogger und kein Sprecher bei der Tagesschau 😉 Wie du anhand der Kommentatoren, die den Artikel bis zum Ende gelesen und nicht bereits vor dem eigentlichen Hauptteil aufgehört haben, um gleich in den Wir-Bashen-Den-Autor-Modus geschaltet haben, erkennen kannst, ist der Artikel durchaus informativ, vergleichend und beinhaltet bezüglich 3D-Maps keine subjektiven Aussagen.

        Trotz allem waren die Reaktionen auf den Artikel interessant, da ich mit so viel sinnloser Aggression nicht gerechnet hätte.

        Grüße Frank

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