Apple stellt iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max vor

Hellerer Bildschirm, mattes Glas auf der Rückseite, mehr Akku und eine Triple-Cam gehen ab 1.149 Euro in den Handel.

apple-iphone-11-pro_05 Apple stellt iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max vor Apple Apple iOS Smartphones

Apple lud heute Abend zum alljährlichen iPhone-Event und enttäuschte nicht. Das neue Spitzenmodell seines mobilen Line-ups nennt sich iPhone 11 Pro und kommt mit 5,8″ Super Retina XDR Display oder als iPhone 11 Pro Max mit 6,5″ Super Retina XDR Display. Dieses Display unterstützt alle HDR-Features (HDR10 & Dolby Vision und liefert in der Spitze 1.500 Nits an Helligkeit und ist dabei nochmal sparsamer als der Vorgänger.

Die Lautsprecher können jetzt räumliches Audio und Dolby Atmos und der Akku hält 4 Stunden bzw. 5 Stunden länger durch als beim iPhone XS bzw. iPhone XS Max. Apple legt außerdem tatsächlich ein 18-Watt-Schnellladenetzteil bei, zusammen mit einem USB Typ-C auf Lightning Kabel.

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Die Kameras sind natürlich der Hingucker und so richtig hübsch ist die Dreieranordung da jetzt nicht, trotz der geformten Glaseinfassung. Dennoch sind sie technisch mega interessant. Alle drei Kameras haben einen 12-Megapixel-Sensor, über dem je eine andere Linsenanordnung sitzt. Da wäre ein Ultraweitwinkelobjektiv mit 13 mm Brennweite und 120° Blickwinkel (Blende f/2.4), ein Weitwinkelobjektiv mit 26 mm Brennweite und optischer Bildstabilisierung (Blende f/1.8) [Hauptkamera] und ein Teleobjektiv mit 52 mm Brennweite und optischer Bildstabilisierung (Blende f/2.0). Damit hat man effektiv immer noch nur 2x optischen Zoom, wenn man von der Hauptlinse ausgeht, aber eben auch 0,5x Zoom mit der neuen Ultraweitwinkellinse.

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Eine sehr eindrucksvolle Demo zeigte, wie das iPhone 11 Pro von allen vier Kameras (ja, auch von der Frontkamera) gleichzeitig Videosignale verarbeiten kann, die man live für ein Ergebnisvideo wechseln kann. Das iPhone 11 Pro kann FullHD- und 4K-Video mit bis zu 60 fps. Das gilt auch für die Frontkamera. Die Frontkamera bekam auch eine Weitwinkellinse und die Fähigkeit Slow-Motion-Videos aufzuzeichnen. Apple schwärmt von „Slofies“. Für Fotos kommt eine Technik zum Einsatz, die Apple „Deep Fusion“ nennt, bei der bei jedem Auslöser tatsächlich 9 Fotos gemacht werden, die dann zu einem fertigen Bild zusammengerechnet werden. Die Kamera-App wurde etwas überarbeitet und hat eine eigene neue Font.

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Neben Space Grey, Silber und Gold, gibt es die neuen iPhones auch in Midnight Green für die Farbe von Edelstahlrahmen und Glasrückseite und alle Glasrückseiten sind jetzt mattiert. WiFi-6 ist an Bord und wasserresistent sind sie auch. Neue Hüllen gibt es natürlich auch.

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Das iPhone 11 Pro startet ab 1.149 Euro ($999) für 64 GB. Das iPhone 11 Pro Max startet ab 1.249 Euro ($1.099) für 64 GB. Es liegen immer noch nur EarPods mit Lightningkabel bei.

Am 13. September starten um 14 Uhr nachmittags die Vorbestellungen im Apple Online Store. Die Auslieferungen beginnen und im Laden landen sie eine Woche später, am 20. September 2019.

Für alle bestehenden Geräte wird iOS 13 einen Tag vorher, am 19. September 2019, zum kostenlosen Download zur Verfügung stehen. iOS 13 läuft auf iPhones ab dem iPhone 6s. Weitere Softwarefeatures kommen mit einem Update auf iOS 13.1 am 30. September 2019.

weiterführender Link: Apple-Produktseite

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Michael S.

Bloggt über Technik und kritisiert andernorts Filme. Versucht das Wesentliche vom Unsinn zu trennen und ist passionierter Burgerfotograf.
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