Apple: trotz LTE im neuen iPad benötigt Facetime weiterhin ein W-LAN-Netzwerk

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Als das neue iPad vorgestellt wurde, haben sich viele darüber gefreut, dass Apple endlich das ultraschnelle LTE (4G) integriert hat. Der neue Netzstandard erlaubt rasante Datenübertragungen und das um einiges schneller als 3G. In Deutschland  steckt der Netzausbau allerdings noch in den Kinderschuhen, weshalb LTE nur an wenigen Orten verfügbar ist. Und selbst wenn das der Fall ist: in Deutschland werden andere LTE-Frequenzen als in den USA genutzt, die nicht vom neuen iPad unterstützt werden. Aus diesem Grund bleibt das iPad zumindest in Deutschland ein iPad 3G. Dank der UMTS-Erweiterung HSPA+ werden aber immerhin Übertragungsraten von bis zu  42 Megabit pro Sekunde möglich.

Und jetzt zu Facetime. LTE bietet ideale Voraussetzungen für Videotelefonate via Facetime. Rein qualitativ dürften sich Facetime-Sessions via LTE und W-LAN nicht unterscheiden. Dennoch behält Apple die bisherige Firmenpolitik bei: kein Facetime via 3G oder 4G. Bereits seit der Vorstellung von Facetime wünschen sich Kunden die Aufhebung dieser Restriktion.

In diesem Fall trifft die Schuld allerdings nicht Apple, sondern die Provider, die sich vehement dagegen wehren. Die mobilen Datennetze sind heutzutage sowieso bereits überlastet und jeder kann sich selbst ausmalen, was passiert, wenn plötzlich Millionen von Menschen anfangen würden, die Netze zusätzlich mit Facetime-Sessions zu belasten. Übrigens: eine Minute Facetime verbraucht circa drei MB an mobilen Daten. Abgesehen von denjenigen, die über 1 GB Datenvolumen oder mehr im Monat verfügen, könnten die meisten Nutzer Facetime somit ohnehin nicht via 3G nutzen – oder sie würden nach vier Tagen schon gedrosselt werden.

– via com

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Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

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