Apple und die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Ohne Wiederherstellungsschlüssel ist der Account pfutsch

Die anhaltenden Nachrichten über große Datendiebstähle und ein wachsendes Sicherheitsbewusstsein tragen dafür Sorge, dass immer mehr etablierte Dienste wie Google, Dropbox und auch Apple, bei denen sensible Daten gespeichert sind, seit kurzen eine Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten. Diese Methode gilt als wesentlich sicherer, birgt aber bei Apple eine große Gefahr.

Apple Apple und die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Ohne Wiederherstellungsschlüssel ist der Account pfutsch Apple iOS Technologie

Aktiviert ihr diese Methode, dann ist es so, dass ihr einen Wiederherstellungsschlüssel erhaltet. Natürlich ist jedem klar, dass man diesen sorgfältig aufbewahren sollte und unter keinen Umständen verlieren darf. Jedoch weiß ich selbst gut genug, wie es manchmal sein kann und angenommen jetzt verliert ihr diesen Schlüssel. Erst einmal kein Weltuntergang, nun kommt aber der Denkfehler seitens Apple.

Falls jemand eure Apple ID kennt, dann kann er versuchen sich in diese einzuloggen. Da er das Passwort nicht kennt, wird er einfach 10 mal das falsche Passwort eingeben und dann passiert das Fatale: Eure Apple ID wird gesperrt. Einfach so, ohne, dass ihr was machen könnt. Nun müsst ihr den Wiederherstellungsschlüssel eingeben, um das Konto zu entsperren. Zwei-Faktor-Authentifizierung eben. Falls ihr nun jedoch diesen Schlüssel verloren habt, gibt es keine Rettung mehr für euren Account. Filme, gekaufte Musik, Kontakte, alles ist damit verloren, auch der Support von Apple kann nicht weiterhelfen, wie das Beispiel von Owen Williams zeigt.

Das grundlegende Problem ist hier, dass es für völlig Fremde ist, die Apple ID eines jeden von außerhalb zu sperren und so automatisch Nutzer aus dieser zu werfen. Dies darf definitiv nicht möglich sein und Apple sollte sich hier schnell einen Fix überlegen.

Quelle: Caschys Blog

 

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Veröffentlicht von

Ich bin ein Kind des Internets und blogge über Technik und Musik bei TechNews, dem Impericon Magazin und STEREOPOLY. Meinen Enkel werde ich einmal 40 Katzen, alte Splatterfilme und eine ausgedehnte Musiksammlung vermachen.

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