Asus Zenfone Selfie ausprobiert

Nach meinen Tests zu dem Asus ZenPad S 8.0 und dem Asus Zenfone 2 bekam ich nun die Gelegenheit gleich drei weitere Modelle aus der Asus Zenfone Reihe zu testen – das Asus Zenfone Selfie, das Asus Zenfone 2 Laser und das Asus Zenfone 2 Deluxe. Nachdem ich die Dinger nun einige Zeit ausprobieren konnte, möchte ich euch heute meine Eindrücke zu dem ersten Smartphone aus dieser Reihe schildern. Das ist das Asus Zenfone Selfie!

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Asus hat mit dem Selfie, dem Deluxe und dem Laser gleich drei weitere Modelle in die Zenfone Familie aufgenommen. In diesem und den kommenden Tests werden wir versuchen herauszufinden, ob das sinnvoll oder eher sinnlos ist.

Lieferumfang

Die Verpackungsinhalte kennen wir bereits aus dem Asus Zenfone 2 Test. Im Pappkarton findet ihr das Asus Zenfone Selfie nebst ein paar Kopfhörern mit Wechselgummis, einem USB Netzstecker, ein bisschen bedruckten Papier und einem micro USB Kabel.

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Es will immer noch nicht in meinem Kopf, warum Asus bei dem ZenPad S 8.0 einen USB-C Anschluss verbaut, bei den Telefonen aber auf die „alten“ micro USB Ports setzt. Die Frage kann uns wahrscheinlich nur der Designer des Gerätes bzw. der Geräte geben.

Das Asus Zenfone Selfie

Wie der Name schon sagt ist das Zenfone Selfie für die Nutzer gedacht, welche sich an allen Orten dieser Welt mit möglichst viel Hintergrund selbst in Szene setzen wollen. HTC hat mit dem Desire Eye ein ähnliches Modell für Selfie Fetischisten auf den Markt geworfen. Aber gut… kommen wir zu den technischen Details.

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Im Gegensatz zu dem Deluxe und dem normalen Zenfone 2 verbaut der Hersteller hier keinen Intel Atom Prozessor sondern eine Snapdragon 615 CPU mit einer Adreno 405 Grafikeinheit und 3 GB Arbeitsspeicher. Intern stehen euch 16GB oder 32GB Speicher zur Verfügung.
Die Inhalte werden auf einem 5,5 Zoll großen Touchscreen mit Full HD Auflösung dargestellt, welches mit einem leichten Grünstich daher kommt. Die ganze Technik wird in das selbe Gehäuse gepackt, welches auch schon beim normalen Zenfone 2 zum Einsatz kam. Damit kommen wir auf eine Länge von 156.5 Millimetern, eine Breite von 77.2 Millimetern und einer Dicke von 10.8 Millimetern an der dicksten und 3.9 Millimetern an der dünnsten Stelle.

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Die softe Rückseite zieht dabei Fingerabdrücke magisch an. Hat man den Rücken das Gerätes mit seinen Fingernägeln aus den Angeln gehoben, verbergen sich dahinter zwei SIM Schächte und ein Slot für eine microSD Karte. Strom bekommt das Gerät von dem austauschbaren 3000mAh Akku, mit dem ich in meinem Test locker über den Tag kam. NFC sucht man hier leider vergebens, findet in Deutschland aber eh noch viel zu wenig Anwendung.

Performance

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Der etwas schwächere Snapdragon 615 Prozessor werkelt in dem Asus Zenfone Selfie ziemlich zuverlässig und zückig vor sich hin. Ab und an sind mir Mikroruckler im System aufgefallen, die ich aber weniger auf die Hardware, sondern eher auf die aufgeblähte Software schiebe, aber dazu später mehr. In jedem Fall wird der Anwender des Selfie seine Freude haben. Apps laden schnell und sind in Kürze geladen. Die Navigation durchs Menü verläuft ebenfalls nahezu problemlos und zu dem Speichermanagement kann man auch nichts negatives sagen. Hat man eine Weile nicht mehr in einer App verbraucht und holt diese aus dem Multitaskting Menü wieder hervor, ist diese ebenfalls wieder sofort einsatzbereit. Die Performance kann hier also auf jeden Fall als sehr gut bewertet werden. Für die Benchmark-interessierten unter euch hier die Ergebnisse von Antutu, Geekbench und Quadrant.

Akkulaufzeit

Im dem Telefon befindet sich ein 3000 mAh starker wechselbarer Akku, der auf dem Papier theoretisch lange durchhalten müsste. Bei durchschnittlicher Nutzung mit vielen Benachrichtigungen, Surfen, Nachrichten schreiben, Twitter, Facebook etc. hielt der Akku in meinem Test meist bis zum Schlafen gehen durch. Im Schnitt bin ich bei ca. 4,5 – 5 Stunden Screen On Zeit hängen geblieben, was eigentlich ganz OK ist.
Im Gegensatz zum normalen Zenfone 2 finden wir im Selfie aber leider keine Quickcharge Funktion.

Kamera

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Auf der Rückseite befindet sich eine 13 Megapixel Kamera mit einem Dual LED Blitz, die wir bereits aus dem Zenfone 2 kennen, aber dieses mal mit dem Laser Autofokus ausgestattet ist. Auch die Front-Kamera kommt mit 13 Megapixeln um die Ecke, besitzt aber eine Weitwinkel-Linse. Ihr bekommt somit deutlich mehr aufs Bild. Selfies werden auch bei einer dunkleren Umgebung durch den Dual LED Blitz ins rechte Licht gerückt. Ich bin wie gesagt kein Selfie Freak, aber ich muss sagen, dass die Bilder der Frontkamera, deutlich besser sind als alles, was ich bisher kennengelernt habe.

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Die Kamera App startet flott und ist auch mit diversen Funktionen ausgestattet. So könnt ihr beispielsweise euer Gesicht durch diverse Glättungsfunktionen aufhübschen lassen. Ein Tipp: Übertreibt es nicht, sonst kommt sowas dabei raus:

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Auch die Kamera auf der Rückseite schießt relativ gute Bilder. Durch den Autofokus hat man immer ziemlich zügig ein scharf gestelltes Bild vorliegen. Die Farben bleiben relativ realistisch und kommen nicht zu übersättigt durch. Rundum also ein akzeptables Paket.

Fazit zum Asus Zenfone Selfie

Mein Fazit zum Asus Zenfone Selfie fällt ganz gut aus. Wir haben hier ein relativ preiswertes Smartphone, welches mit zwei 13 Megapixeln antritt und damit auch einen sehr guten Job macht. Das Selfie hat mit seiner Größe wieder das Problem, dass der Power Button an der oberen Kante leider sehr suboptimal platziert wurde und mit kleineren Händen kaum zu erreichen ist.

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Der Qualcomm Snapdragon 615 Prozessor macht mit der Adreno 405 GPU eine ordentliche Arbeit und sorgt für einen zügigen Betrieb im System. Auch für aktuellere Spielchen reicht die Hardware mit den 3GB Arbeitsspeicher aus. Leider ist die Software wie beim Zenfone 2 mit ziemlich unnützen Anwendungen vollgepackt, die der normale Verbraucher einfach nicht benötigt. Hier muss man also beim Einrichten erst einmal etwas Desinstallations- oder Deaktivierungsarbeit leisten. Die Kameras machen gerade bei guten Lichtverhältnissen einen sehr guten Job.

Ihr könnt das Telefon aktuell in der 32GB Variante ab 279 Euro bestellen, was ein sehr guter Preis ist. Hier bekommt man relativ viel für sein Geld.

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Vielen Dank an Asus für die Bereitstellung des Testgerätes.

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Folgt mir ^^

Veröffentlicht von

https://www.stereopoly.de

Ist beruflich im SAP Geschäft tätig, seit 2015 nach langer Pause aber wieder in der Blogosphäre unterwegs. Hat eine attestierte „Technik-Macke“ mit einer Vorliebe für Apple-Produkte.

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