ASUS ZenWatch 3 – die edle Smartwatch im Test

Immer noch suche ich auch dem Markt eine Smartwatch, wo das Preis- Leistungsverhältnis passt. Diesmal wurde mir die Asus ZenWatch 3 zum testen zur Verfügung gestellt.

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Lieferumfang

Die Smartwatch wird in einem schicken aufklappbaren Karton geliefert. Mit dabei ist eine Kurzanleitung, das Ladegerät ein Ständer für die Uhr und die Smartwatch selbst. Der Ständer ist allerdings eher eine kleine Ablage aus Gummi für die Uhr. Für meinen Geschmack hätte man sich diese Ablage auch sparen können.

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Verarbeitung

Mit diesem neuen Gerät hat Asus sein Design geändert. Der Vorgänger war noch eckig und die jetzige Version ist nun rund. Ich denke, dies liegt auch daran, dass die Mehrzahl der User immer noch eine runde Uhr haben möchte. Eckige Uhren scheinen nicht so gefragt zu sein. Das Gehäuse der Smartwatch ist aus Edelstahl und hat eine IP67-Zertifizierung. Man kann also mit der Uhr auch mal kurz Unterwasser gehen und es passiert nichts. Duschen ist auch kein Problem. Das Display hat einen Durchmesser von 45 mm, was je nach Armgröße bei einer Frau schon ziemlich groß wirkt. Vom Gewicht her sind 63 Gramm nicht wirklich viel und es ist angenehm die Smartwatch zu tragen. An der rechten Seite finden wir noch drei Knöpfe, dazu aber später mehr.

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Beim Armband der ASUS ZenWatch 3 kann man zwischen einem Lederarmband und einem Silikonarmband wählen. Ich hatte das Silikonarmband zur Verfügung. Das Armband macht einen sehr soliden Eindruck. Nachteil ist, dass es sich hierbei um eine „Asus Größe“ handelt. Man kann also nur mit Asus Armbändern tauschen und kein Standardarmband vom Markt nehmen.

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Die Features der ASUS ZenWatch 3

Die Smartwatch kann sowohl mit iOS als auch mit Android genutzt werden. Nun kommen wir zu den drei Knöpfen die Asus hier extra angebaut hat. Der oberste Knopf ist programmierbar und hier kann eine App Euer Wahl gestartet werden. Standardmäßig war hier ASUS ZenFit eingestellt. Der Knopf in der Mitte schaltet das Display an oder aus. Mit dem unteren Knopf kann man den Energiesparmodus ein- bzw. ausschalten aber auch dies ist änderbar. Ob man diese Knöpfe braucht, muss jeder selbst Entscheiden. Ich habe wenn dann nur den Mittleren benötigt. Der Rest wird einfach über den Touchscreen gesteuert.

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Betriebssystem und weitere Apps

Als Software wird hier Android Wear verwendet. Bei der Auswahl von Ziffernblättern ist Android Wear natürlich vom Vorteil, denn hier gibt es Hunderte Designs zur Auswahl. Ich finde dies persönlich immer sehr wichtig, da beim Ziffernblatt die Uhr erst ein Gesicht bekommt. Die ASUS ZenWatch 3 unterstützt neben Bluetooth auch WiFi. Ein Beschleunigungssensor und ein Gyroskop ist ebenfalls verbaut. Was hier fehlt, ist ein Pulsmesser. Dieser ist aber auch in der App ASUS ZenFit nicht vorgesehen. Hier gibt es nur einen Schrittzähler, eine Schlafüberwachung und man kann ein separates Training starten.

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Bei den Apps ist beispielsweise Google Maps installiert. Dies finde ich allerdings aufgrund der Displaygröße nicht sinnvoll. Auch die App von der Taschenlampe ist bei einer Uhr dieser Größe eigentlich sinnfrei. Wirklich Licht macht diese Funktion nämlich nicht. Dann findet man noch die Google Standardapps wie Google Play Musik oder Google Fit. Natürlich darf eine Wetter App, ein Timer und eine Stoppuhr nicht fehlen. Auch Erinnerungen kann man sich hinterlegen und ein App für Übersetzungen findet man hier.

Ansonsten erscheint alles, was auf dem Display des Smartphones erscheint auch auf der Smartwatch. Das Gute ist, wenn man eine App nicht benötigt oder nicht angezeigt bekommen möchte, kann man diese direkt ausblenden. Da die Smartwatch auch über ein Mikrofon verfügt, kann man auch direkt auf WhatsApp Nachrichten antworten. Allerdings muss es dafür relativ ruhig sein, da ansonsten keine Worterkennung möglich ist.

Der Akku

Verbaut ist ein 340 mAh großer Akku und ASUS gibt ca. 2 Tage Laufzeit an. Diese variiert natürlich, je nachdem was Ihr mit der Uhr veranstaltet. Am Anfang hatte ich noch das WiFi an und 3 Postfächer synchronisiert. Schon da wird es nichts mehr mit 2 Tagen Laufzeit. Um Akku zu sparen, habe ich dann das WiFi ausgeschaltet. Im Durchschnitt hat der Akku dann ca 36 Stunden gehalten. Also nichts mehr mit Schlafüberwachung sondern über Nacht an das Ladegerät. Geladen wird die ASUS ZenWatch 3 mittels einem magnetischen Rings. Der Vorteil bei dieser Smartwatch ist die HyperCharge Funktion. Hier lassen sich in 15 Minuten bis zu 60% des Akkus laden. Dies ist ein echter Vorteil.

Die technischen Fakten

  • Display:  3,53cm (1.39“, rund) – AMOLED – gewölbtes 2.5D Gorilla Glass 3
  • Auflösung:  400 x 400 (287 ppi)
  • Touch: 2-Punkt-Multi-Touch (Kapazitiv)
  • Betriebssystem: Android Wear – kompatibel mit Android (ab 4.3) und iOS (ab 8.2)
  • Prozessor: Qualcomm® Snapdragon™ Wear 2100
  • Arbeitsspeicher: 512MB LPDDR2
  • Datenspeicher: 4GB eMMC
  • Audio: Integrierter Lautsprecher – Integriertes Mikrofon
  • Drahlosverbindungen: Bluetooth 4.1 (LE) – WLAN 802.11 b/g/n
  • Anschlüsse: 4-Pin-Magnetanschluss (Aufladung / USB)
  • Akku: Li-Polymer (340mAh) mit Hypercharging (0-60% in 15 min.),
  • optional: Battery Pack (200mAh)
  • Akkulaufzeit: Bis zu 61 Std.
  • GPS: nicht vorhanden
  • Sensoren: 6-Achsen Lagesensor mit Sensor-Hub, Umgebungslichtsensor
  • Abmessungen: 45,0 x 45,0 x 9,95-10,75 mm
  • Gewicht: 60g (Uhr) + 20g (Armband)
  • Gehäuse: 316L-Edelstahl – Silber – Wasser- und staubdicht nach IP67

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Mein Fazit

Optisch und vom Design her ist die Smartwatch echt spitze. Der Touchscreen reagiert tadellos und die Bedienung ist simple. Nachteil ist hier natürlich im Moment das Betriebssystem. Android Wear ist nicht sehr beliebt und bringt wenige Features mit. Allerdings wird über kurz oder Lang die Smartwatch ein Update auf Android Wear 2.0 erhalten. Dann hält eventuell auch der Akku länger. Ein Vorteil der Uhr ist die HyperCharge Funktion beim Laden der Smartwatch. Allerdings kommt man bei normaler Nutzung nicht auf zwei Tage Laufzeit. Aber das Problem haben im Moment alle Hersteller. Auf jeden Fall kommt diese Smartwatch in meine nähere Auswahl. Es macht einfach Spaß die Uhr zu tragen und zu benutzen. Momentan kann man die Uhr ab 229,00 EUR käuflich erwerben.

Vielen Dank an ASUS für die Bereitstellung des Testgerätes.

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mario ASUS ZenWatch 3 - die edle Smartwatch im Test Google Android Reviews Smartwatches Technology Testberichte Wearables
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Mario

Dynamischer Ehemann und Vater von 2 Kindern. Beim Musikgeschmack, stark der Metal Szene zuzuordnen. Seit über 10 Jahren im Webhosting-Geschäft tätig und nutzt ebenfalls seit mehreren Jahren begeistert Android-Smartphones.
Befasst sich auf STEREOPOLY mit Smartphone.News und schreibt Smartphone-Testberichte.

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: ASUS ZenWatch 3 – die edle Smartwatch im Test – 0800Hardware

  2. Hab die ZenWatch 3 selbst und bin super zufrieden damit.
    Dem Meinung stimme ich generell zu und möchte noch den Tipp loswerden, dass ich die Uhr lieber öfter mal tagsüber auf der Arbeit lade, wenn ich länger an der Tastatur sitze als dann nachts nicht tracken zu können…
    Cooles Watchface übrigens – wie heißt es?

  3. Danke für den informativen Artikel. Habe ebenfalls die Zen3 und kann nur bestätigen, dass die Akkulaufzeit leider bei weitem nicht an die von Asus genannten 2 Tage herankommt. ‚Always on‘ auf AUS bringt da einiges. Ansonsten für mich die schönste Smartwatch, die momentan auf dem Markt ist. Das Watchface würde mich auch interessieren, wie heisst das ?

  4. Mich stört, das ich zenfit und Google fit installiert haben muss, wenn ich vollen Funktionsumfang will. Genaugenommen möchte ich beide Apps gar nicht, aber das deaktivieren bringt keinen Sinn, Schritte werden dennoch gezählt.
    Auf meiner SmartWatch 3 von Sony gab es nur Google fit, und das war auch gut.
    Wenn es hierzu evtl Tipps gibt, immer her damit. Benötige keine Schrittzähler.

    Ansonsten ist die zenwatch 3 ein schönes Stück Technik. Macht Spaß zu tragen, ist hochwertig verarbeitet und bringt schon mal „bewundernde“ Blicke. 😀

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