Ausprobiert: F-Secure Sense Sicherheitsrouter in der Praxis [Advertorial]

Der F-Secure Sense ist ein Sicherheitsrouter, der mithilfe der Cloud und Machine-Learning-Algorithmen das Smart Home der Zukunft schützen soll. Ich habe den Sense bei mir zu Hause ausprobiert.

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Die grundsätzlichen Überlegungen, die hinter dem F-Secure Sense stehen, habe ich in meinem letzten Artikel bereits ausführlich erläutert. Kurz gesagt, setzt Sense nicht bei den einzelnen Geräten in einem Haushalt an, sondern bei dem Netzwerk, über das selbige mit ihrer Umwelt kommunizieren. Der intelligente Sicherheitsrouter analysiert den gesamten (ein- und ausgehenden) Datenverkehr und kann so auf Bedrohungen reagieren, denen bestimmte Smart Home-Geräte (Kühlschränke, Kaffeemaschinen, Waschmaschinen, etc.) ansonsten schutzlos ausgesetzt wären.

Dazu erstellt F-Secure Sense ein sicheres Netzwerk, mit dem ihr alle internetfähigen Geräte in eurem Eigenheim verbinden könnt (via W-Lan oder Lan). Mit der Sense-App für iOS und Android wird der Router eingerichtet und das Heimnetzwerk in Echtzeit überwacht. Der Datenverkehr im Netzwerk wird derweil von Sense mithilfe der F-Secure Security Cloud analysiert, wodurch – wie oben erwähnt – auch Geräte geschützt werden, für die keine Sicherheitssoftware verfügbar ist. Bedrohungen werden basierend auf ihrem „Verhalten“ von der künstlichen Intelligenz in der Cloud erkannt und blockiert.

So viel zur Theorie. Nun zur Praxis.

F-Secure Sense: Den Sicherheitsrouter einrichten

Obwohl dem F-Secure Sense-Sicherheitsrouter eine Kurzanleitung beiliegt, kann man diese getrost in der Verpackung lassen. Das Gerät ist selbsterklärend: Das mitgelieferte Ethernet-Kabel dient zum Herstellen der Verbindung mit dem DSL-/Kabelmodem, das zweite Kabel gewährleistet die Stromversorgung – Plug & Play.

Zur Einrichtung des SENSE lädt man sich die entsprechende App für iOS oder Android, drückt die Taste auf der Rückseite des Routers um die Bluetooth-Verbindung zu aktivieren – und um den Rest kümmert sich dann die App. Man wird Schritt für Schritt durch den Installationsprozess geführt. Nach knapp drei Minuten war der Sicherheitsrouter bei mir eingerichtet und ich konnte die ersten Geräte mit dem Sense-Netzwerk verbinden. Nur wenige Router sind derart benutzerfreundlich.

Den detaillierten Ablauf sowie Eindrücke von der Sense-App habe ich für euch im nachfolgenden Video zusammengefasst:

F-Secure Sense in der Praxis

Bleibt die Frage: Wie schlägt sich der Sense im Alltag? Fangen wir mit der Hardware an. Der F-Secure Sense Sicherheitsrouter orientiert sich auf den ersten Blick an Apples AirPort Extreme, setzt aber mit der Anzeige der Uhrzeit und weiteren Designelementen noch einen oben drauf. Somit kann man den Sense problemlos gut sichtbar im Raum platzieren und muss ihn nicht in irgendeiner Ecke verstecken.

Mit WLAN nach 802.11.a/b/g/n/ac bei 2,4 GHz und 5 GHz, drei RJ45 Gigabit-LAN-Ports, einem USB 3.0-Anschluss und Bluetooth 4.0 ist der Sense gut ausgestattet und muss sich – auch in puncto Reichweite – nicht hinter einem AirPort Extreme oder eine FRITZ!Box verstecken.

Ziemlich reduziert fällt indes die Sense-App aus. Wie bereits im Video erwähnt, hat F-Secure hier vor allem den Otto Normalverbraucher im Blick, der schnell und einfach sein sicheres Heimnetzwerk einrichten möchte. Er sieht in der App, welche Geräte mit Sense verbunden sind, ob Bedrohungen blockiert wurden und kann einige wenige Einstellungen manuell vornehmen (Tracking Protection – Ja/Nein, Browsing Protection – Ja/Nein, Identify Device Type – Ja/Nein, Port Forwarding und Website Exceptions). Das war’s aber auch schon.

Für den durchschnittlichen Nutzer ist die Sense-App somit perfekt, fortgeschrittene Anwender werden derweil umfangreichere Konfigurationsmöglichkeiten vermissen.

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F-Secure Sense: Abo-Modell und Cloud-Schutz

Der F-Secure Sense Sicherheitsrouter kostet 199 Euro. Im Preis enthalten ist ein einjähriges Abonnement der F-Secure Security Cloud (danach 9,90 Euro pro Monat). Sie ist für die Analyse des Datenverkehrs sowie das Erkennen von Bedrohungen zuständig und somit ein elementarer Bestandteil des Sicherheitskonzepts von Sense. Ohne die Cloud ist der Sicherheitsrouter ein Router wie jeder andere.

Das Problem an der Sache: Die F-Secure Security Cloud arbeitet im Hintergrund. Der Nutzer bekommt davon im Alltag nichts mit. Im Gegensatz zu objektiv messbaren Faktoren, wie beispielsweise der Übertragungsrate, kann der Endanwender beim Schutz vor Angriffen oder Tracking-Versuchen nur darauf vertrauen, dass Sense seine Arbeit zuverlässig verrichtet. Eine Garantie gibt es nicht. Eben das wirft für manch einen die Frage auf, ob es sich lohnt, das Schutz-Abo von Sense nach Ablauf der 12 Monate zu verlängern.

Pauschal lässt sich das sicherlich nicht beantworten. Ich für meinen Teil sehe das so: Die Welt um uns herum wird von Tag zu Tag smarter. Inzwischen sind bei mir im Haushalt neben den Macs, Smartphones und Tablets auch zwei Fernseher, die Waschmaschine, der Kaffeevollautomat, ein Saugroboter und diverse Lautsprecher mit dem Internet verbunden. In unserem neuen Haus wird sogar der Backofen internetfähig sein. Das mag manch einer albern finden, aber so sieht nunmal die Zukunft aus.

Mit dieser Entwicklung gehen aber auch neue Gefahren einher, gegen die man sich schützen muss. F-Secure Sense ist eine Möglichkeit, das zu tun. Es gibt zwar wie gesagt keine Garantie, dass nicht doch irgendjemand eine Möglichkeit findet, den Schutz zu umgehen, aber irgendwo muss man ja anfangen – und auf einem Kühlschrank (wie auch auf den meisten anderen Smart Home-Komponenten) kann man nun einmal weder einen VPN-Client noch Anti-Viren-Software installieren. Aus diesem Grund finde ich den Ansatz von F-Secure, das ganze Netzwerk zu schützen, gut.

Und sind wir doch mal ehrlich: Was sind 9,99 Euro im Monat, wenn man dafür ein Stück mehr Sicherheit im Smart Home genießen kann? Aber wie gesagt: Ähnlich wie bei Internet Security-Software und VPN-Clients muss auch bei Sense jeder selbst entscheiden, wie viel ihm die Sicherheit im Netz wert ist.

Frank Feil

Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

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