Bing Jingle ist Song #202: Bing Goes the Internet

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Jonathan Mann gewinnt den ausgeschriebenen Wettbewerb für die Microsoft Suchmaschine BING. Microsoft forderte dazu auf einen Jingle für seine neue Suchmaschine zu kreieren. Danach trudelten lustige, schräge oder ernste Songs bei denen ein. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten; über Werbekampagnen auch.

Auf dem YouTube Channel von Bing finden sich nicht sehr viele Songs und es ist zu hoffen, dass dies nur die engere Auswahl ist. Ansonsten wäre es eine eher maue Teilnahme. Immerhin hat der Gewinnter 3788 Votings. Für eine weltweite Kampagne ist das aber nicht wahnsinnig viel. Einige von diesen Videos sind wirklich unterhaltsam und teilweise sogar richtig gut. Aber haken wir Microsoft ab. Die stehen sicher verschämt in einer Ecke, weil alle auf ihrer  peinlichen Werbekampagne mit dem Song rumhacken. Eric Haas fasst dieses Dilemma sehr gut zusammen. Microsoft überlegt sich in Zukunft bestimmt zweimal, bevor es eine Web 2.0 Kampagne startet.

Kommen wir lieber zum Song, der gewonnen hat. Der  ist selber Teil einer Werbekampagne. Dieser Song ist nämlich Song Nummer 202 von heute auf den Tag genau 222. Bei so einer Schnapszahl muss der glatt einen ausgeben. Im Vergleich zu seinen anderen Songs ist dieser auch echt ok. Jeden Tag bringt Jonathan also einen mehr oder weniger guten Song heraus, den er dann auf seiner Webseite präsentiert. Dahinter steckt ein Konzept und ein Prinzip, hinter dem Bing Jingle auch.

Der Jingle sollte besonders lustig und auch ein bisschen blöd sein. Also, ich finde, diesem Anspruch wird der Song durchaus gerecht. Aber, ob es zum Sommerhit 2009 für Bing reicht? Leider, und da wird mir fast jeder zustimmen, hat dieser Song Ohrwurmqualitäten. Wenn du das Lied zwei bis dreimal gehört hast, geht er nicht mehr aus dem Ohr. Erst einmal im Ohr nervt er leider auch sehr schnell. Wer will schon immer so einen Song im Ohr haben? Jonathan macht ansonsten auch eine ganze Menge und scheint ein richtiges Original zu sein. Mal sehen, was da noch kommt. Das Video drehte er in seiner Wohnung mit einer grünen Wand im Hintergrund, sodass er per Blue(green)screen-Technik die schemenhaften Tänzer einbauen konnte.

Schlappe 500 Dollar gab es für diesen Song:

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Pinay Smith
11 Jahre zuvor

i am using both Bing and Google and i think both search engines give relevant search results. i would still prefer Google though, because it gives a little bit more relevant search results than Bing.

[…] muss man Microsoft lassen: Sie geben nicht auf. Gerade haben sie sich mit der Web 2.0 Kampagne  Bing-Song viel Kritik eingefahren, nun drehen sie einen weiteren Werbespot gegen Apple. Obwohl sie auch für […]

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