Bing Visualisation und Google Fast Flip: bunte Bilder

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Microsoft startet mit seiner Suchmaschine weiter durch und brachte diese Woche die Version Bing 2.0 heraus. Dem freudigen Sucher winken damit neue Funktionen. Im Gegenzug macht Google mit Fast Flip seine ersten Schritte im Robin Hood Dasein für die Verlage.

Es tut sich was auf dem Markt der Suchmaschinen. Na ja, ein wenig. Die Hochherrschaft hat immer noch Google mit über 88.3% und alles andere als dicht folgt Bing mit 3.3%. Dabei sagt der Neue auf dem Suchmaschinenmarkt er hätte an Suchanfragen deutlich gewonnen. 3.3% innerhalb von ein paar Wochen ist auch ganz beachtlich. Sicher hat Microsoft noch Größeres vor. Zum Beispiel mit dem neuen Angebot von Bing 2.0, das diese Woche released wurde. Hier gibt es eine neue Option, die jeden hin gucken lässt: die visuelle Suche. Zu einem Suchbegriff folgt nicht eine Auflistung der einzelnen Ergebnisse per Liste, sondern das Ergebnis zeigt sich in einem Kubus von Bildern. Das geht über die normale Bildersuche von Bing, die eh schon sehr gut ist hinaus. Fährt man über die Bilder zeigt sich was dahinter steckt. Das könnte eine Revolution der Suchmaschinensuche sein. Denn die trockenen Angaben der Suchergebnisse, und das seit Jahren, wirken mittlerweile doch recht fad. Für mich fühlt sich das nach einer sehr intuitiven Suche an. Wer jetzt aber gleich losbildern will, hat schlechte Chancen. Benötigt wird erstmal das Add-On Microsoft Silverlight, das es glücklicherweise auch für den Firefox gibt. Außerdem funktioniert das Ganze erst einmal nur in Amerika – wie so oft. Dazu sage ich jetzt mal nichts.

Dann komme ich doch lieber zur anderen Suchmaschine und deren neuen Dienst „Fast Flip“. Hier bietet Google dem Sucher die Möglichkeit wie in einem Magazin durch augewählte Artikel zu gehen. Den Inhalt generieren die 50 Top-Publikationen aus den USA wie NY-Times, Washington Post und 48 andere. Fast Flip ist ein Test, der auf der einen Seite den Verlagen ein größeres Lesepublikum geben soll und auf der anderen Seite den Verlagen Geld bringen soll. Denn diese werden an den Werbeeinnahmen von Google beteiligt. Aber es ist noch kein bezahlter Inhalt wie beim Micropaymentsystem. Google setzt weniger auf die Sucher, sondern verstärkt auf die Anbieter des Contents. Mal sehen ob Fast Flip nicht doch Fast floppt.

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