Brother HL-L8250CDN: Drucken per WLAN und Cloud

Der Brother HL-L8250CDN ist ein professioneller Farblaserdrucker, der über eine LAN-Schnittstelle verfügt und somit schnell und einfach ins heimische Netzwerk integriert werden kann. Das bringt so einige Vorteile mit sich, zum Beispiel das Drucken per WLAN (AirPrint) oder Cloud (Google Cloud Print).

Brother-1-772x434 Brother HL-L8250CDN: Drucken per WLAN und Cloud Smartphones Software Technology Testberichte

Vor 20 Jahren stand mein erster Drucker noch bei mir auf dem Schreibtisch. Das war ziemlich nervig, weil dieser nicht nur laut sondern auch ganz schön groß war. Aber ich hatte keine Wahl, denn die Verbindung zwischen dem Peripheriegerät und meinem PC wurde per Kabel über die parallele Schnittstelle hergestellt.

Heute ist das zum Glück alles anders. In meinem Home Office steht derzeit beispielsweise ein Brother HL-L8250CDN. Der Farblaserdrucker schafft nicht nur bis zu 28 Seiten pro Minute in Farbe oder Schwarz-Weiß, sondern verfügt auch über einen LAN-Anschluss. Das erweist sich im Alltag als ziemlich praktisch.

Den Brother HL-L8250CDN ins Netzwerk einbinden

Über den LAN-Anschluss kann man den Brother-Farblaserdrucker nämlich ins heimische Netzwerk einbinden. Das ist kinderleicht: Man muss den Drucker einfach per LAN-Kabel an den Router anschließen und schon wird der Brother HL-L8250CDN zum Netzwerk- beziehungsweise Cloud-Drucker.

Sowohl mein iMac als auch mein MacBook haben den Brother-Farblaserdrucker sofort erkannt – und das ohne komplizierte Einrichtung. Freilich kann man mit der passenden Software noch einige weitere Einstellungen vornehmen, aber grundsätzlich gilt der „Plug & Play“-Grundsatz. Das ist mir persönlich immer sehr wichtig, da ich nicht erst irgendwelche Bedienungsanleitungen lesen möchte, um ein Gerät in Betrieb nehmen zu können.

Da der Brother HL-L8250CDN allerdings nur LAN- und nicht WLAN-fähig ist, funktioniert das alles nur, wenn ihr den Drucker in der Nähe eures Routers positioniert. Eine Kabelverbindung zwischen Drucker und Router ist zwingend erforderlich, da ihr das Gerät sonst nicht in euer Netzwerk integrieren könnt. Bei mir hier ist das kein Problem, weil ich ohnehin eine zweite AirPort Extreme-Basisstation im Büro stehen habe. Solltet ihr euch aber mehr Flexibilität wünschen, empfiehlt sich ein Modell mit WLAN.

Brother-2-772x434 Brother HL-L8250CDN: Drucken per WLAN und Cloud Smartphones Software Technology Testberichte

Drucken per WLAN und Cloud

So, und was bringt einem das jetzt überhaupt? In erster Linie den Luxus, ortsunabhängig drucken zu können. Wenn ich mit meinem MacBook auf der Couch liege und kurz etwas ausdrucken möchte, muss ich nicht erst nach oben gehen, um den Drucker anzuschließen, da dieser ja im ganzen Haus per WLAN verfügbar ist. Und was noch viel praktischer ist: Das funktioniert analog mit meinem iPad und iPhone (AirPrint). Wenn ich eine Datei per Mail erhalte, kann ich diese ganz bequem auf dem iPhone öffnen und an den Brother-Farblaserdrucker senden. MacBook und iMac können ausbleiben.

Zudem habe ich die Möglichkeit, den Brother HL-L8250CDN als Cloud-Drucker freizugeben. Aktuell nutze ich dafür Google Cloud Print. Das hat den Vorteil, dass ich mich nun nicht einmal mehr in meinem heimischen Netzwerk befinden muss, um etwas auszudrucken, sondern von überall auf der Welt Druckaufträge an meinen Drucker im Büro schicken kann – ob vom MacBook oder Smartphone spielt dabei keine Rolle.

Brother-3-772x434 Brother HL-L8250CDN: Drucken per WLAN und Cloud Smartphones Software Technology Testberichte

Es kommt auf den Anwendungsfall an

Der ein oder andere wird diesen Text lesen und sich denken: Wozu braucht man denn heutzutage überhaupt noch einen Drucker? Wer so spricht, ist entweder nicht selbstständig oder hat nie mit deutschen Behörden zu tun – und geht offenbar auch zu keinen Veranstaltungen, die „Print-at-Home“-Tickets anbieten.

Lange Rede, kurzer Sinn: ab und an braucht man auch im Jahr 2016 noch einen Drucker. Und wenn dieser seine Druckaufträge nicht nur via USB-Schnittschnelle, sondern auch per WLAN und Cloud entgegennimmt, dann ist das mehr als praktisch – vor allem wenn auch mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets direkt auf den Drucker zugreifen könne.

Veröffentlicht von

Jahrgang 1986. Blogger & Journalist. Politologe & Anglist. Technik & Kaffee.

Schreibe einen Kommentar