CES 2014: Audi mit neuen Konzepten & die Open Automotive Alliance

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Die CES in Las Vegas lockt seit gestern Konsumenten und die Presse mit den Technikneuerungen des Frühjahrs 2014 und auch Audi ist zum 3. Mal mit Konzepten und tatsächlich kommenden Produkten dabei.

Neben den fantastischen Autos – im Grunde fahrenden Computern – gab es auch die Verkündigung einer strategische Allianz, um Android – als für viele Nutzer vertraute und einfache Bedienoberfläche – zum Ende des Jahres in erste Autos zu bringen.

Audi selbst kooperiert schon seit einer Weile mit Google und Nvidia für ihre in-car Unterhaltungssysteme mit Navigationslösung, so gibt es Google Maps und Street View im Navi und Nvidias Tegra-Chips treiben das Ganze an. Das System ist modular und so kann z.B. der neue Tegra K1 von Nvidia eingewechselt werden.

Als zentrales Bedienelement dient ein breiter Drehknauf/Stick mit Trackpad-Oberfläche oder Spracherkennung (siehe Video).

[youtube UL_8M8ZLd7w]

Vereinheitlicht die OAA endlich die Innenraumkonzepte?

Nun kommen General Motors, Honda und Hyundai als Automobilbauer dazu um dem Ziel, technologische Innovation auch im Auto schneller umzusetzen als bisher, ein Stück näher zu kommen. Android als gemeinschaftliche Plattform hat den Vorteil, dass nich jeder sein eigenes Süppchen kocht und sich in komplexen oder hakeligen Bedienkonzepten verliert, die den Fahrer/Beifahrer eher abschrecken.

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Ich hoffe inständig, dass die “Offenheit” der Android-Geschmacksrichtung für Automobile nicht zu weit getrieben wird und wir am Ende bei jedem Hersteller/jedem Auto, unterschiedliche Implementationen sehen und man eigentlich nur das “Nexus”-Auto empfehlen kann und die OAA zum Witz wird, wie einst Googles Update Alliance, mit den Android Mobilgeräteherstellern.

Das Auto soll selbst zum vernetzten Androidgerät werden und mit euren vorhandenen Smartphones und Tablets reden.

Das selbstfahrende Auto und neue (Laser-)Lichtkonzepte

Audi selbst hat in seiner Keynote die Weiterentwicklung des selbstfahrenden/-parkenden Auto präsentiert, das tatsächlich exisitiert und zur Marktreife entwickelt wird. Aus einer Myriade an Sensoren, inklusive zwei Radarsystemen und Ultraschall in Fahrtrichtung und am Heck, laufen ununterbrochen Daten auf einer Tablet-großen Platine, dem “zFAS”, zusammen und werden mit einer Rechenleistung verarbeitet, für die genau vor einem Jahr noch ein Kofferraum voll Servertechnik notwendig war. In den Kofferraum passt jetzt wieder Gepäck. Hier die Keynote (läuft in Schleife), super präsentiert von Kunal Nayyar (Raj aus The Big Bang Theory):

Desweiteren wurde eine neue, auf LASERn basierende, Lichtlösung vorgestellt, die mehrere Fußballfelder überstrahlen kann, ohne zu blenden. Das Audi Sport quattro Konzeptauto mit diesen neuen Scheinwerfern, seht ihr als Titelbild. Die Matrix-LED-Technik kommt schon in aktuellen Modellen zum Einsatz, in der LEDs der Frontscheinwerfer einzeln abgeschaltet werden, wenn die Sensorik entgegenkommende Autos, Fahrräder oder Passanten erkennt, um diese nicht zu blenden.

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Ein letztes Thema war noch das virtuelle Cockpit, in dem im Grunde die Armatur durch einen Bildschirm erstezt wird, auf dem jede beliebige UI dargestellt werden kann, die möglichst smart versucht, sich der jeweils aktuellen Situation und dem aktuellen Fahrer anzupassen. Mir ist nicht ganz klar, ob das dann auch von Android angetrieben wird und Vehikeldaten (Geschwindigkeit, Kraftstoff-/Akkuladestand…) durch das OS gejagt werden, Stichwort Hackbarkeit. Ich seh schon beim 31C3 einen gehackten A8, der dann Bambi anzeigt, statt die Geschwindigkeit. Erste Modelle sollen noch zum Ende des Jahres kommen.

weiterführende Links: Open Automotive Alliance & Audi Newsroom
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Folgt mir 🙂

Bloggt über Technik und kritisiert andernorts Filme. Versucht das Wesentliche vom Unsinn zu trennen und ist passionierter Burgerfotograf.

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[…] auch mit Apples grundlegenderer iOS-Integration sein, zumal sie nun auch deutlichen Gegenwind von Google und ihrer kürzlich verkündeten OAA bekommen werden. Zumindest wird es nicht beide Systeme parallel in einem Auto geben. Ob man dann […]

[…] der diesjährigen CES in Las Vegas hatte Google mit diversen Automarken die OAA geschmiedet um “iOS In The Car” (jetzt CarPlay) etwas entgegenzustellen – Android im Auto. […]

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