CES 2016: Dell erneuert Latitude-Notebooks mit XPS-Design und bringt InfinityEdge zum Desktop

Neben den ganzen Wearables (z.B. UA HealthBox, Casio Smart Outdoor Watch, Fitbit Blaze, Withings Go), Drohnen (z.B. EHang 184, Parrot Disco), Connected Home (z.B. Netatmo Presence) und Autovisionen (z.B. BMW AirTouch) stellten einige Hersteller auch neue PCs vor. Da war nicht nur Samsungs Neuanfang mit Windows 10, sondern auch Dell, die sich diesmal auf die Geräte ihrer Geschäftssparte stürzten.

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Latitude. Dells Produktfamilie (hauptsächlich) für den Einsatz in Unternehmen gedacht, war designtechnisch ja etwas in die Jahre gekommen und die meisten Geschäftskunden werden wohl neidisch auf das randlose Display und den Alukörper der XPS-Geräte geschaut haben. Im 2016er Refresh der Latitude-Serien 3000, 5000 und 7000 hat man sich am XPS-Design orientiert, ohne die Sicherheits- und Verwaltbarkeitsfeatures zu vernachlässigen.

11 Zoll, 12 Zoll und 13 Zoll stehen als Latitude zur Verfügung. Das Dell Latitude 13 7000 Ultrabook sieht dem XPS 13 wohl am Ähnlichsten, und bringt auch den Kohlefaser-Verbundstoff als Gehäuse mit, den man vom XPS 13 als Handauflage kennt. Es hat auch einen Bildschirm mit InfinityEdge – also fast keinen Rahmen und die Kamera wanderte darunter. Es hat links zwei USB-Typ-C-Anschlüsse, die z.B. mit einem separat angeboteten Thunderbolt-Dock (TB15) verbunden werden können und dann auch 2 4K-Thunderbolt-Bildschirme betreiben. Fingerabdruckscanner und SmartCard-Leser fehlen auch nicht. Marktstart ist Anfang März 2016, ein Preis wird noch bekanntgegeben.

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Das Dell Latitude 12 7000 2-in-1 entspricht dem XPS 12 2-in-1 mit der Wahlmöglichkeit zwischen Full-HD- und 4K-UHD-Display (12,5″) und zwei verschiedenen Tastaturdocks (Slim Keyboard oder Premier Keyboard) mit optionalem Folio. Dell bietet auch einen Stift an, den Dell Active Pen, der je nach Bundle dabei ist oder nicht. Der große Unterschied liegt in der Option auf einen Qualcomm Snapdragon X7, der LTE oder HSPA+ erlaubt – also mobiles Internet vom Mobilfunkanbieter mit SIM. Das XPS 12 2-in-1 hat nur WLAN. Zusätzlich gibt weitere Hard- und Software-Sicherheitsfeatures, die dem XPS fehlen und für Unternehmen interessant sind, die eine Flotte von Geräten managen müssen. Das Dell Latitude 12 7000 2-in-1 kann ab Anfang Februar 2016 bestellt werden und startet bei einem Preis von 1.499 Euro.

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Für diejenigen, die es besonders leicht wollen (760 g), gibt es noch das Dell Latitude 11 2-in-1 mit 10.8″-Bildschirm Wie die großen Geschwister kommt Magnesium als Gehäusematerial und Gorilla Glass zum Einsatz. Zu den Sicherheits- und Management-Features des Geräts zählen auch hier umfassende Verschlüsselung, erweiterte Authentifizierung (Fingerabdruck, SmartCard), ein umfangreicher Malware-Schutz sowie Funktionen zur automatisierten Bereitstellung, Überwachung und Aktualisierung des Systems. Es funktioniert ebenfalls mit dem optionalen Sylus von Dell; optional sind auch die zwei verfügbaren Tastaturen (Laptop-ähnlich mit Akku und integriertem Stift oder Surface-ähnlich, s. u.). Es kommt Anfang Februar 2016 zu einem Startpreis von 739 Euro auf den Markt.

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Drei neue Bildschirme gibt es auch, in den Geschmacksrichtungen 24, 27 und 30 Zoll. Alle mit randlosem Design. Der 23,8-Zöller Dell UltraSharp 24 InfinityEdge U2417HWi ist ein Wireless-Display und kann ab Mitte April bestellt werden, ein Preis ist noch nicht bekannt. Inhalte von einem Windows-Notebook und einem Android-Smartphone können hierauf gleichzeitig dargestellt werden. Ihn gibt es auch ohne Wireless als U2417HA für 339 Euro ab Ende Februar. Wer etwas mehr Platz benötigt kann zum Dell UltraSharp 27 InfinityEdge U2717DA greifen, der ebenfalls Ende Februar für 739 Euro erscheint. Der Schwenkarm ist optional aber verdammt schick.

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Zu guter Letzt gibt es noch das neue Spitzenmodell mit 30 Zoll und OLED-Panel. Der Dell UltraSharp 30 Ultra HD 4K Monitor UP3017Q ist der erste OLED-Monitor von Dell und richtet sich an professionelle Nutzer wie Grafiker und Fotografen, denen Farbechtheit mit das wichtigste Kriterium bei einem Monitor ist. Er hat ein Kontrastverhältnis von 400.000:1 und kann damit ein „echtes Schwarz“ darstellen, sowie weit verbreitete Farbräume wie AdobeRGB und DCI-P3 abdecken. Er hat 4K-Auflösung, eine kurze Antwortzeit (kein Lag) und USB-C-Unterstützung. Dieser Superbildschirm kann erst in einem halben Jahr (Ende Juni 2016) bestellt werden, einen Preis nennt Dell noch nicht.

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Michael S.

Bloggt über Technik und kritisiert andernorts Filme. Versucht das Wesentliche vom Unsinn zu trennen und ist passionierter Burgerfotograf.
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