Das HONOR 9A erweitert die Familie um ein Akku-Monster

Am 1. Juli 2020 startet in Deutschland das HONOR 9A für 149,90 Euro mit 5.000-mAH-Akku.

honor-9a-phantom-blue Das HONOR 9A erweitert die Familie um ein Akku-Monster Technologie

Wie üblich ist das „A“-Gerät einer Produktgeneration immer das Erschwinglichste und kommt meist auch als Letztes auf den Markt. Nach HONOR 9X und 9X lite mit Google Play Services und dem HONOR 9X Pro ohne Google Play Services, muss nun auch das Einsteigergerät ohne Google Play Store und Google Apps auskommen. Hier die Vorstellung des Geräts (ab Minute 24:00, inklusive Fake-Klatschen):

Um auf den Preis zu kommen, setzt HONOR sogar auf einen MediaTek-SoC mit acht Kernen und 2 GHz statt die hauseigenen Kirin 710F. Der 6,3″-Bildschirm mit HD-Auflösung (720 x 1.600) wird nur vom tropfenförmigen Notch für die Selfie-Kamera (8 MP, f/2.0) unterbrochen. Das HONOR 9A kommt mit Android 10 und der HUAWEI AppGallery.

Allerdings steckt im HONOR 9A ein Akku mit 5.000 mAh, der verspricht volle 24 Stunden ohne aufladen durchzuhalten. Nach HONOR-eigenen Tests entspricht das 33 Stunden Anrufe über 4G, oder 35 Stunden lang Video schauen, oder 37 Stunden lang Radio hören. Das HONOR 9A kann mit einem entsprechenden USB-On-The-Go-Kabel (OTG) andere Geräte laden und so als Powerbank dienen (Reverse Charging).

Der Lautsprecher soll dank „Smart PA“ einen für Smartphones herausragenden Klang abliefern. Die Hauptkamera besteht aus drei Linsen, wobei hinter der Hauptweitwinkelllinse ein 13-MP-Sensor (f/1.8, PDAF) steckt und hinter der Ultraweitwinkellinse ein 5-MP-Sensor (f/2.2). Die dritte Linse (2 MP, f/2.4) dient der Erfassung von Tiefeninformationen für den Bokeheffekt bei Portraits.

Das HONOR 9A kommt in Phantom Blue und Midnight Black mit 3 GB RAM und 64 GB internem Speicher nach Deutschland. Die hübscheste Version in „Ice Green“ ist nicht angekündigt. Es ist in meinen Augen ein leider recht unbeeindruckendes Gerät, um hierfür auf die Google Play Services zu verzichten. Da würde ich doch eher zum HONOR 9X (siehe unten) oder HONOR 9X lite raten, die inzwischen ja auch günstiger geworden sind.

Ein erster Eindruck vom HONOR 9X

Ein HONOR 30 Pro+ oder HONOR V30 Pro, die kameratechnisch in einer Liga mit dem HUAWEI P40 Pro bzw. HUAWEI Mate 30 Pro liegen, aber bislang nicht für den deutschen Markt angekündigt wurden, erscheint mir hier schon deutlich sinnvoller, da sie mit ihrer Leistung die Software-Umstände wett machen. Im Preissegment des HONOR 9A unter 150 Euro tummeln sich aber so viele Mitbewerber, mit identischen Angeboten, dass sich diese extra Herausforderung meines Erachtens nicht lohnt.

Das Feature, das immer diese sehr günstigen Geräte bekommen ist ein Dreifach-Einschub, d.h. zwei Nano-SIM-Karten UND eine microSD können gleichzeitig verwendet werden. Ich weiß nicht, ob das tatsächlich noch jemand macht, aber so lassen sich Sprachservice und Datenservice trennen, bzw. ein Gerät für Arbeit und Privates gleichzeitig nutzen und der Speicher erweitern, der mit 64 GB u.U. zu schmal ausfällt.

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Das HONOR 9A kommt nun am 1. Juli 2020 auf den Markt und hat eine UVP von 149,90 Euro. Im offiziellen HONOR-Shop gibt es derzeit einen 20 Euro Coupon, der bis 14.07.2020 gilt, womit der Preis auf 129,90 Euro sinkt. Ich würde somit erwarten, dass das Gerät im freien Handel nie deutlich über diesem Preis angeboten werden wird.

weiterführender Link: Honor-Produktseite

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Bloggt über Technik und kritisiert andernorts Filme. Versucht das Wesentliche vom Unsinn zu trennen und ist passionierter Burgerfotograf.

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