Deutsche Bahn und Google kooperieren, aber sorgen für einige Probleme beim Handy-Ticket

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Eigentlich eine gute Nachricht für Google-Nutzer. Die Kooperation zwischen der Deutschen Bahn und Google zieht weitere Kreise und nun sind endlich auch Reisedaten zu Zügen und Zugverbindungen der Deutschen Bahn in der Routenplanung von Google  verfügbar. Gleichzeitig bekommt man dank Google Transit einen direkten Link zum Fahrkartenkauf für ein Ticket der Deutschen Bahn. Eine interne Memo sorgt nun aber für Unmut unter den Fahrgästen.

Die Deutsche Bahn bietet bereits seit einiger Zeit die Möglichkeit an, dass Fahrkarten auch über eine App gekauft werden können. Die sogenannten Handy-Tickets erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Die App zum Ticketkauf auf dem Smartphone muss man sich separat herunterladen. Bislang war es kein Problem, Tickets nicht nur über das Smartphone zu buchen, sondern auch über das Tablet. In einem internen Schreiben der Bahn hieß es nun aber, dass das Abscannen der Codes von Tablets und Laptops nicht mehr geduldet werden darf und nach einer Übergangsfrist von 3 Wochen nur noch Tickets auf dem Smartphone angenommen werden dürfen.

Der Kunde weiß hiervon natürlich nichts und läuft in die Gefahr, dann im Zug trotz Ticket ohne Ticket dazustehen, so wie Nicole es passiert ist.

Ein Kommentator klärte auf, wieso es zu diesen Situationen in der Bahn kommt und auch weiterhin kommen wird. Die Zugbegleiter bekommen die Anweisungen von „Oben“. Regelmäßig testet man sie mit sogenannten Mystery Customers – das sind Testkunden, die Mitarbeiter überprüfen, ob sie sich genau an die Vorschriften halten. Sollte der Zugbegleiter dies nicht tun oder Ausnahmen durchgehen lassen, die eigentlich nicht gestattet sind und dabei erwischt werden, hat es für ihn natürlich personelle Konsequenzen.

Für die Zukunft sollte sich also jeder Fahrgast merken, dass es mit dem Ticket über das Tablet oder den Laptop Probleme geben wird. Auch dann wenn es von Google kommt, Android als Betriebssystem hat und man die Ticketkauf-App über den Play Store beziehen kann. Nutzt sie nicht, denn es besteht eine große Chance, dass ihr euch dann ein neues Ticket kaufen müsst.

An der Kommunikation müssen die Deutsche Bahn und auch Google hier noch arbeiten und dann die App im Play Store besser für Tablets sperren oder einen gut sichtbaren Hinweis anbringen, dass die Nutzung mit einem Tablet nicht geduldet wird.

– Quellen: Caschys Blog | Antischokke + Kommentar von Peter am 17. Sep. 2012 um 11:38 –

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wie definiert die DB ein Tablet? Ist da was bekannt? Bildschirmdiagonale? SIM-Slot? Ich kann mit meinem 7.7 telefonieren wie mit einem ganz normalen Handy. Gleiches beim Note.

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