Dropbox – Nicht ohne meine Daten

Dropbox Dropbox - Nicht ohne meine Daten Web

Es gibt mittlerweile viele Cloudcomputing Angebote, mit denen man seine Daten auf einem Webspace sichern oder einfach zwischenspeichern und von jedem Rechner darauf zugreifen kann. Die Dropbox gehört zu diesen Angeboten, doch dieser Dienst bietet ein Fülle weiterer Fähigkeiten, als nur die Daten zu speichern.

Ich habe mich vor etwas über einem halben Jahr bei Dropbox registriert und möchte diesen Dienst nicht mehr missen. Auch unsere Redaktion nutzt diesen Dienst seit einiger Zeit und findet ihn genial. Da wir nicht alle in einem gemeinsamen Büro sitzen, sondern dezentral arbeiten, haben wir dank dieses Dienstes überall alle nötigen Daten parat. Wir sind von der Dropbox hellauf begeistert. Was wir daran so toll finden, erfahrt ihr in den nächsten Zeilen.

Backup mit der Dropbox
Fehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 11)Eine der verfügbaren Nutzungsmöglichkeiten des Dropboxdienstes ist das Online Backup. Das Backup funktioniert so einfach, wie es nur sein kann. Der durch die Dropbox-Software installierte Ordner auf dem Desktop, oder wo Ihr diesen auch immer hin installiert habt, ist direkt mit dem Dropbox Webspace verbunden. Zieht ihr nun eure Daten oder einen ganzen Ordner per Drag&Drop dort hinein, werden die Daten inklusive des Ordnernamens automatisch auf euren Internetspeicher hochgeladen. Abhängig von der Größe eurer zu übertragenden Daten und der Internetverbindung, dauert nun die Synchronisierung entsprechend lang oder kurz. Wird eine Datei verändert, synchronisiert die Dropbox alle mit dem Account verbundenen Rechner und User.  Falls ein Rechner gerade ausgeschaltet ist, wird die Änderung beim nächsten Start übernommen. Die Größe der hochladbaren Dateien ist von der Desktopapplikation unbegrenzt. Über die zusätzlich verfügbare Weboberfläche sind lediglich Dateien bis 350 MB hochzuladen.

Weboberfläche der Dropbox
Die Weboberfläche ermöglicht einen leichten Zugriff auf seine gesicherten Daten von überall. Falls man versehentlich eine Datei gelöscht oder verändert hat, kann man diese mithilfe der Weboberfläche wiederherstellen, da die Dropbox eine Historie aller Daten der letzten 30 Tage erstellt, die auch alle Löschungen und Veränderungen nachverfolgt.  Im Reiter Recent Events erhält man zudem eine Übersicht der letzten Aktionen. Über das Browserinterface können ganz einfach Ordner erstellt werden. Anders als über die Software können von hier allerdings im Reiter Sharing Freunde oder Kollegen zu diesen Ordnern eingeladen werden, um sich Daten zu teilen oder diesen als Datenpool zu nutzen.

Webinterface Dropbox - Nicht ohne meine Daten Web

Usern ohne einen Dropbox Account kann man Daten und Fotos, die in der Dropbox lagern, dennoch zukommen lassen. Denn in diesem Falle gibt es die Ordner Photos und Public. Von diesen beiden Ordnern aus werden einzelne Dateien mit einer individuellen URL verknüpft. Dieser Link kann nun ganz unkompliziert an die entsprechende Person per Mail geschickt werden. Zuerst irritierte mich die Bezeichnung Public etwas, da ich dachte, dass auf diesen Ordner alle Personen mit einem Dropbox Konto zugreifen können. Dem ist nicht so. Nur der Besitzer selbst und per Link eingeladene Personen können auf die dort gespeicherten Daten zugreifen.

Sicherheit mit der Dropbox
Was die Sicherheit dieses Services betrifft, muss man sich keinerlei Sorgen machen. Denn die Datenübertragung läuft per SSL und die versendeten Dateien werden vor dem Speichern zudem mit einem AES-256 Code verschlüsselt. Dropbox nutzt serverseitig den Amazon S3 Datenservice. Das Unternehmen arbeitet zwar an einem eigenen Hostingservice, doch die Fertigstellung scheint noch ein weiter Weg zu sein.

Zugang mit mobilen Geräten
Auch an die sich immer stärker verbreitenden Smartphones wurde gedacht. Seit neuestem ist die Dropbox über das iPhone zu erreichen. Mithilfe der neuen Applikation lassen sich Daten vom Web auf das iPhone und den iPod touch spielen, downloaden sowie Fotos und Texte Offline betrachten. Seine geschossenen Fotos können sofort vom Smartphone hochgeladen und im Web gesichert werden. Leider gibt es für Blackberrys und andere Smartphones noch keine so komfortable Software. Dennoch können Besitzer solcher Geräte über ihren integrierten Browser auch von unterwegs auf die Daten in der Dropbox zugreifen.

Installation der Dropbox
Die Installation ist denkbar einfach. Man meldet sich auf der Dropbox Webseite an und lädt anschließend die Software für sein jeweiliges Betriebssystem herunter und installiert die Software. Nun startet man die  Software, von der man zur Anmeldung aufgefordert wird. Es besteht die Möglichkeit zwischen verschiedenen Speicherangeboten zu wählen. Beginnend mit dem freien 2 Gigabyte Basic Konto über ein 50 GB Konto für knapp 10 US-Dollar bis zum Pro 100 Konto (100 GB) für 19,99 US-Dollar. Das freie Konto lässt sich über Empfehlungen um 250 Megabyte pro neuem User erweitern (maximal um 3 GB erweiterbar). Die beiden kostenpflichtigen Angebote erweitern sich per Empfehlung von anderen um jeweils 512 MB. Die Speichererweiterung erhält sowohl der Vermittler, als auch der Neukunde. Hier ein Referral Link, für 250 MB zusätzlichen Speicher für Euch und uns.

Hier findet Ihr eine Demo Video einiger Funktionen der Dropbox:


Kurzinfo zu den Betreibern der Dropbox:

Im Herbst  des letzen Jahres ging die öffentliche Version dieses Programmes online. Bereits 2006 kam dem Entwickler Drew Houston die Idee für eine webgestützte Lösung, um überall seine Daten parat zu haben. So kann man getrost seinen USB-Stick oder die externe Festplatte zu Hause vergessen. 2007 wurde das Start-Up Unternehmen von Drew Houston und seinem Kollegen Arash Ferdowsi mithilfe der Finanzierung von Y Combinator gegründet. Mittlerweile erhält das außerordentlich erfolgreiche Projekt mit Millionen von Nutzern finanzielle Unterstützung von Sequoia Capital und Accel Partners.

Ich habe schon einige Cloudcomputing Dienste wie Gspace, Macbay und auch Apples Mobile Me ausprobiert. Ich muss sagen, dass die Dropbox bei mir gewonnen hat. Ich kann allen Interessierten nur empfehlen Dropbox zu testen. Falls ihr andere Erfahrungen damit gemacht habt oder vielleicht noch einen anderen Cloudcomputing Dienst empfehlen könnt, zögert nicht und kommentiert.

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nougat
12 Jahre zuvor

Hey Stereo’s,

nutze auch Dropbox privat und finde das auch ein klasse Tool. Habe in der letzten Computerbild (geschenkt bekommen!!) 😉 von Humyo.de gelesen.

https://www.humyo.de/pages/de/kostenfreier-online-speicherplatz

Soll ebenfalls so ein Tool wie für Dropbox geben, so das man nicht immer über das Webinterface rein muss. Habe es selbst bisher nicht getestet, obwohl man mit dem Computerbild Gutschein glaube ich auch die Premium Variante mit 100GB ein Jahr umsonst testen kann.

Gruß, Nougat

sj
12 Jahre zuvor

Danke für den Artikel. Mit dem Thema wollte ich mich demnächst auch mal beschäftigen, da ich für MobileMe nicht soviel Geld ausgeben wollte 😉

Nougat
12 Jahre zuvor

Ums wirklich gut nutzbar zu machen, muss mehr Dampf auf dem Upstream der Privathaushalte. So ist es doch manchmal etwas nervig bei großen Datenmengen 🙁

Andreas
12 Jahre zuvor

da geb ich dir recht, doch mit einem mbit geht es schon halbwegs okay. natürlich kann es immer mehr sein. ich hätte auch gern den gleichen up-wie downstream, das wäre der hit. mit würden auch schon 6mbit reichen.

12 Jahre zuvor

[…] die Dropbox haben wir schon mehrfach berichtet. Von reiner Information zum Service selbst über Sicherheitsaspekte bei der Nutzung bis hin zur eigenen iPhone App. Doch das solls […]

Timo
12 Jahre zuvor

Bitte um weitere 250MB, danke im Vorraus 🙂
https://www.dropbox.com/referrals/NTYxOTQ4ODk

Chris
12 Jahre zuvor

Hey,

250 MB mehr Speicher für dich und mich wenn du dich über diesen link bei Dropbox anmeldest:

https://www.dropbox.com/referrals/NTQyOTgyNjQ5

Danke 🙂

[…] Daten in der Cloud zu bearbeiten und zu verwalten, gibt es viele. Mittlerweile hat sich hier die Dropbox mit ihren 2 GB freiem Datenvolumen als Mittel der Wahl etabliert, Dateien online zu lagern und bei […]

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