E-Book Reader bekommen Deluxe-Lesefutter verabreicht

E-Book E-Book Reader bekommen Deluxe-Lesefutter verabreicht Technologie

Passend zur bevorstehenden Buchmesse planen die vier renommierten Verlage Fischer, Droemer Knaur, Rowohlt und Kiepenheuer & Witsch (KiWi) bis Ende des kommenden Jahres 1.500 Buchtitel in digitaler Form herauszubringen.

Die vier Verlage, die dem Holtzbrinck Konzern angehören, planen für den Markteintritt zunächst 800 Bücher E-Book gerecht zu verarbeiten. Am Jahresende 2010 sollen dann die restlichen Buchtitel folgen ,bis die Marke von 1.500 Titel n erreicht wird. Seitens der Verlagshäuser wird hier auf den offenen Standard ePub zurückgegriffen. Hier darf man sich als Amazon Kindle Besitzer ziemlich grämen. Schließlich wird von diesen E-Book-Readern dieses Format nicht unterstützt. Bedauerlich, wenn man bedenkt dass im KiWi  Verlag die aktuelle Trägerin des Deutschen Buchpreises Kathrin Schmidt publiziert. Dahingegen beherrscht dieses Dateiformat eine Reihe aktueller E-Book-Reader wie zum Beispiel der Sony Reader PRS-505. Neben den aktuellen Bestsellern, sollen auch Sachbücher sowie spannende Titel aus der Backlist in digitaler Form verfügbar gemacht werden. Um den erhofften Ansturm auf die E-Books zu bewältigen sind schon Kooperationen abgeschlossen worden. Mit Buecher.de, die ebenfalls zu Holtzbrinck gehören und mit Wizpac sind die Verträge bereits  geschlossen worden. In Kürze sollen noch die Buchgroßhändler Umbreit und Libri ins Boot geholt werden. Als Maluspunkt für den Verbraucher kann man hier den integrierten Kopierschutz ansehen. Die Nutzungsrechte für die E-Books sind nämlich jeweils auf das Lesegerät des Käufers einschließlich fünf weiterer Reader beschränkt.

Der Preis ist ein wesentliches Argument im Kaufentscheidungsprozess. Für die E-Books ist angedacht, den Verkaufspreis nah an dem niedrigsten Ladenpreis für die günstigste Druckausgabe anzusiedeln. Fraglich ist, wer da zuschlägt. Ist es nicht viel schöner das haptische Gefühl eines Buchs zu erleben? Zudem besteht hier ja noch der Wiederverkaufswert oder die Möglichkeit damit in einer feinen Hausbibliothek anzugeben. Das digitale Produkt bietet diese Vorteile nicht. Damit es ein Markterfolg werden kann, sollte hier meiner Meinung nach noch gewaltig an der Preisschraube gedreht werden.  Die Bereitschaft für digitale Inhalte in diesem Umfang zu zahlen bezweifle ich nämlich stark.

0 0 votes
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
1 Kommentar
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
erwin
12 Jahre zuvor

die lernen es einfach nicht………

1
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x