Eric Schmidt: Android ist nicht fragmentiert

Eric-Schmidt Eric Schmidt: Android ist nicht fragmentiert Google Android Software Eric Schmidt hat sich zu den Vorwürfen, Android sei zu fragmentiert, noch einmal eingehend geäußert und Stellung bezogen. Seiner Aussage nach ist Android nicht fragmentiert, weil das seiner Meinung nach zu negativ klinge. Android biete den Herstellern und den Usern eher die freie Wahl, welche Version man verwenden wolle, weil die große Heterogenität der Android-Geräte auch verschiedene Versionen des Betriebssystems erfordern.

In den monatlichen Statistiken, die Android über die Verteilung der verschiedenen Android-Versionen veröffentlicht kann man deutlich sehen, dass der Großteil der Nutzer hinterherhinkt. Die gerade die Hälfte sitzt auf einer Version die über ein Jahr alt ist. Der Rest auf einer noch älteren Version. 0,6% hatten im Dezember überhaupt die neuste Android-Version. Schmidt sieht hier aber überhaupt kein Problem, denn das würde die Freiheit der Firmen demonstrieren, welche Android-Version sie auf ihren Geräten installieren und welche nicht.

Zudem stellte er auch noch klar, dass Android es absolut begrüße, wenn die Hersteller die Software ihren Wünschen und Bedürfnissen nach anpassen, auch wenn das in den meisten Fällen dazu führt, dass neue Versionen nicht auf älteren Geräten laufen oder Updates sehr lang dauern.

Für den Android-Nutzer wird dies allerdings alles sehr unbefriedigend sein, denn er wünscht sich vor allem dann neue Versionen seines mobilen Betriebssystems, wenn bahnbrechende Neuerungen eingeführt werden. Wenn man Schmidts Aussagen also richtig interpretiert, wird sich an der derzeitigen Situation von Seiten Googles und Androids nichts ändern. Hier müssen dann die Hersteller reagieren und einschätzen, was ihre Kunden wirklich wollen. Die Antwort sollte jedem, der die Branche verfolgt, eigentlich schon klar sein.

– via SlashGear
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Elv
9 Jahre zuvor

ABER!

Wird es dann zentral bei Google Updates für alle Geräte geben, egal welche Hardware darin verbaut wird?

Wenn nicht, dann ändert die Forderung eine „Pure Android“ Oberfläche anbieten zu müssen nichts an der Situation! Der Hersteller stellt weiterhin die Updates, muss es wollte und er muss es tun. Und wenn er seine Oberfläche (neben der Originalen) als Alleinstellungsmerkmal sieht, will er sie portieren oder das System nicht aktualisieren. Und es ist nicht nur die Oberfläche, die Hersteller manschen an vielen Systemfunktionen herum.

Der einzige Ausweg sind zentrale Updates von Google und die Hersteller müssen ihre „treiber“ für die Hardware an Google übergeben … Das wird aber nie passieren.

Senfhoernchen
9 Jahre zuvor

Ich glaube aber, dass das für viele Benutzer gar nicht so dramatisch ist, wie es für uns „Freaks“ klingt. Die meisten Leser hier werden wohl eher zur Gruppe derer gehören, denen sowas wichtig ist – aber die kennen sich wohl auch genug aus, dass sie dann eher zu einem Nexus-Gerät greifen oder sich mit Custom Roms behelfen.

Android hat aber mittlerweile auch viele Nutzer, die im Zweifel gar nicht wissen, dass sie Android nutzen, und denen es auch relativ wurscht ist, welche Version sie haben, solange das Ding läuft.

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