Facebook beim Frühstück: Dreißig Prozent der Internetnutzer besuchen vormittags das erste Mal Soziale Netzwerke

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Dieser Artikel beginnt mit einem kleinen Einblick in mein Alltag. Wenn ich morgens aufwache und meinen Wecker ausstelle, dann habe ich mein Smartphone in der Hand, denn hierbei handelt es sich um meinen Wecker. Zum Wachwerden schaue ich nach, ob irgendwelche Mentions über Twitter reingekommen sind, ob ich SMS habe oder was sonst noch im Netz los ist.

Wenn ich meinen Kaffee trinke und frühstücke, steht meistens mein Notebook neben meinem Frühstück und ich schaue währenddessen, was so in der Techwelt passiert ist. Für Manche ist dieses Verhalten seltsam, doch ich scheine damit nicht allein zustehen, denn fast 30 Prozent der von Bitkom befragten Internetnutzer überprüfen bereits vormittags das erste Mal, ob sie Mails, Freundschaftsanfragen oder Benachrichtigungen in ihren sozialen Netzwerken bekommen habe.

Ich gehöre zu den vier Prozent, die vor dem Aufstehen die sozialen Netzwerke nach Nachrichten überprüfen. Drei Prozent schauen das erste Mal noch vor dem Frühstück online in ihrer Benachrichtigung – Fünf Prozent überprüfen ihre Netzwerke während des Frühstücks.

Alles dies wirklich außergewöhnlich? Bei mir hat das Internet und die Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken morgens das obligatorische Frühstücksfernsehen abgelöst. Statt einer redaktionell vorgegebenen Sendung habe ich mit Twitter und Google+ zwei Kanäle, in denen ich Nachrichten speziell auf meine Interessen zugeschnitten empfange. Im Vorfeld habe ich mir bei der Einrichtung meiner Followings auf Twitter und Kreise auf Google Plus schon Gedanken gemacht, ob die Beiträge dieser Nutzer für mich von Interesse sein würden. So bekomme ich morgens ausschließlich interessante Beiträge.

Im Gegensatz zum beliebten Frühstücksfernsehen, das vermutlich ein Großteil der Deutschen bereits vor dem Frühstück einschaltet, ist diese Art der Morgengestaltung für mich effizienter und angenehmer.

Hierbei ist es natürlich auch wichtig zu sehen, wie die Leute das Netz nutzen. Für mich ist es schon morgens wichtig zu wissen, was in der Techwelt passiert ist, da ich unter anderem für Stereopoly informiert sein muss. Für mich ist das Internet also eine Nachrichtenquelle, die mich stetig mit Informationen füttert. Ich kann es mir nicht leisten, erst spät nachmittags zu wissen, was morgens aktuell gewesen wäre. Wer das Internet allerdings ausschließlich als Kommunikationsplattform mit Freunden und Fremden nutzt, sieht sich nicht im Zeitdruck seine Nachrichten zu überprüfen, denn die können warten. Die Statistiken zeigen, dass ein Großteil der Internetnutzer als Konsument der Inhalte agiert, denn viele nutzen Netzwerke erst ab nachmittags beziehungsweise abends. Fast ein Fünftel loggt sich das erste Mal sogar erst spät am Abend oder nachts ein. Das Internet ist für sie ausschließlich eine Freizeitbeschäftigung die während der Pausen oder nach der Arbeit stattfindet.

Die Zahlen zeigen: das Internet wird größtenteils in der Freizeit genutzt, es löst aber trotzdem klassische Freizeitbetätigungen (Fernsehen) ab, soziale Netzwerke werden täglich besucht.

Wie sieht es aber bei euch aus? Wann checkt ihr das erste Mal eure Mails? Wann besucht ihr das erste Mal Twitter? Wann schaute das erste Mal nach, ob euch jemand auf Facebook geschrieben hat? Wann ist das erste Mal Google Plus auf?

– Quelle: Bitkom

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10 Jahre zuvor

“obligatorisches Frühstücksfernsehen”? Ich wundere mich immer, wenn ich davon höre, hab das in meinem Leben noch nie geguckt und weiß auch gar nicht, was das genau ist. Morgens checke ich Twitter auf dem Handy, aber Facebook ist mir relativ egal, da passiert eh nicht viel und auch nichts wichtiges.

10 Jahre zuvor

Interessant…bei mir sieht es ähnlich aus, auch wenn ich kein Techblogger bin. Wenn ich morgens aufwache, checke ich erstmal Twitter auf Mentions (Smartphone), meine Mails und dann G+ (Notebook). Ich gehöre scheinbar sogar zu den krassen 3%, die das (meistens) vor dem Frühstück tun. Aber manchmal frühstücke ich auch gar nicht, dann passt das auch wieder nicht.

Aber während des Frühstücks z.B. schaue ich mir Videos (Serien, politische Satire, Sport) an und checke nicht meine Netzwerke.

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