FarmVille auf dem iPhone im Kurztest

Cover.Farmville FarmVille auf dem iPhone im Kurztest  Technologie

Hobbyfarmer können sich jetzt auch auf dem iPhone ihrer Lieblingsbeschäftigung hingeben und nach Lust und Laune Äcker bestellen, Kühe melken oder den nachbarlichen Garten besuchen. Denn die App FarmVille gibt es jetzt für das iPhone. Grund genug sie einem Kurztest zu unterziehen und sie auf Funktionalität und Alltagstauglichkeit zu prüfen.

Auf der WWDC nutzten die Entwickler Zynga die Gelegenheit, ihre neue App vorzustellen. Auf Facebook gibt es regelrecht FarmVille-Süchtige, die von dem Spiel einfach nicht lassen können. 64 Millionen Spieler, die aktiv FarmVille spielen, verzeichnet Zynga zurzeit. Die App, die es gratis im iTunes Store gibt, kann nur genutzt werden, wenn man ein Facebook-Konto hat. Facebook-Farmer müssen aber nicht ganz von vorne anfangen. Die erstellte Farm lässt sich auf das iPhone übertragen, so steht es auf i-App. Dafür soll man nach dem Starten der App und der Eingabe der E-Mail-Adresse auf das X drücken. Danach lässt sich der Account auf dem iPhone mit Facebook verbinden. Wo man das verbindet, wenn man sich schon eingeloggt hat, habe ich nicht gefunden.

Auch ansonsten ist eine Menge in dieser App los: Nachbarn einladen, Kühe verpflegen, Sachen verschenken, Felder bestellen. So ein Farmer-Leben wird nie langweilig, da ist immer was los. Auf die faule Haut legen ist nicht. Denn wer sich für das Farmer-Leben entscheidet, der muss ran. Wer sich nämlich nicht rechtzeitig kümmert, dem gehen die Pflanzen ein. FarmVille braucht also Dauerpflege, um eine ordentliche Ernte einzufahren. Das finde ich persönlich zu anstrengend. Das Prinzip von einem dauerhaften Spiel gefällt mir, aber nicht, dass ich mich ständig darum kümmern muss. Wer aber zu den FarmVille-Farmern gehört und nichts verpassen will, kann sich über das iPhone mit Push-Nachrichten für sich und seine Nachbarn versorgen lassen. Auch direkte Nachrichten auf Facebook sind möglich.

Vom Design her finde ich die App gelungen. Die Farben sind schön bunt, alles ist gut und übersichtlich organisiert und man kann auf die wichtigsten Punkte zugreifen. Das zeigt sich auch in den Bildern. Einzig auf das Zynga-Zeichen (ein Hund) in der oberen Ecke hätte verzichtet werden können. Dort kommt man zu anderen Angeboten von Zynga, aber ein bisschen Eigenwerbung gehört wohl dazu. Von der Funktionalität bin ich nicht so super überzeugt. Der Startvorgang dauerte jetzt häufig sehr lang (mehr als 30 Sekunden), sodass ich schon dachte, dass die App gar nicht funktioniert. Außerdem stürzte mir das Spiel häufig ab, wenn ich neue Ackerflächen gründen wollte. Von solchen Problemen berichten auch die Rezensionen über die App im iTunes-Store.  Laut der Angaben im iTunes Store wurde die App auf dem iPhone 4 getestet, vielleicht sind das die Mankos, die eintreten, wenn man die App mit einem iPhone 3GS einsetzt.

Der etwas andere Trailer

[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=odBDAcOEKuI&translated=1[/youtube]

https://www.stereopoly.de/tag/iphone/
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[…] gezielt ein Biobier für die nächste Party und seine Gäste sucht, kann sich in der App gleich die verschiedenen Sorten anzeigen lassen. Es ist schon erstaunlich, was für […]

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