Firefox: alles andere als sicher!

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Der Browser ist unser treuester Freund bei unserer Reise durch das weltweite Netz. Gerade für den überaus beliebten Browser der Mozilla Foundation gibt es nun eine schlechte Nachricht zu verdauen. Nach einer Studie des Antivirenprogramm Herstellers Cenzic handelt es sich bei Mozillas Firefox um den verwundbarsten Browser.

Im Rahmen dieser Untersuchung wurden 3100 Programme getrackt, die Sicherheitslücken im Computersystem ausnutzen. Dabei konnten erschreckenderweise 44 Prozent den Open Source-Browser attackieren.  Bei dem oft kritisierten Internet Explorer lag diese Zahl lediglich bei 15 Prozent. Auch der Safari Browser von Apple hat mit 35 Prozent ein ziemlich schlechtes Ergebnis eingefahren. Dazu kam es vor allem aufgrund der Tatsache, dass bei der Untersuchung auch die mobile Variante des Webbrowsers hinzugezählt wurde und diese ziemlich anfällig ist.

Von den verschiedenen Angriffstypen ist die SQL-Einschleusung mit 25 Prozent am üblichsten. Gefolgt wird sie von Cross-Site-Scripting (17 Prozent) und Phishing mit 14 Prozent. Alle Interessierten, die gerne mehr Zahlen und Fakten zur Browsersicherheit erfahren wollen,  können sich die Studie als PDF runterladen.

Die Ergebnisse haben mich überrascht. Schließlich gilt es ja gemeinhin als schick, den Internet Explorer zu kritisieren. Mit seinen Acitive X-Elementen, die Webseiten oftmals direkten Zugang zu dem heimischen Rechner gewähren, gibt es auch allen Grund zur Kritik an dem Microsoft-Produkt. Der Open Source-Browser muss nach dieser Studie hingegen seine Ressourcen verstärkt auf den Aspekt der Sicherheit lenken.

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